Kenia - kurz und knapp


Dammbau in Machakos, Ostkenia. © DWHH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptprobleme:

  • Steigende Infizierungsraten von HIV/AIDS (AIDS-Quote: 9,4 %, örtlich bis zu 30 %) führen zu einer Zunahme der Armut vor allem innerhalb der ländlichen Bevölkerung.
  •  Die Infrastruktur im ländlichen Raum ist völlig unzureichend. Besonders abgelegene Regionen sind nur schwer zu erreichen.
  •  Es wird eine zunehmende Verelendung der Slums in Nairobi beobachtet.
  • Die Gesamtwirtschaft ist weiterhin intensiv vom Regenfeldbau abhängig, was zu regelmäßigen Notlagen aufgrund von Dürren führt.
  • Die allgemeinen Wasservorräte verknappen sich zunehmend.
  •  Korruption, eine hohe Kriminalitätsrate vor allem in Nairobi sowie Nord – und Nordost-Kenia und die Ineffizienz staatlicher Stellen erschweren zusätzlich die Arbeit der DWHH im Lande.


DWHH in Kenia

Seit den 70er Jahren unterstützt die DWHH ihre lokalen Partnerorganisationen, seit 1993 unterhält sie ein Regionalbüro in Nairobi. Die Projektstandorte befinden sich in Ostkenia (Makueni, Machakos) und Westkenia (Nyanza, Maseno). Zu den sektoralen Schwerpunkten zählen neben der ländlichen Entwicklung - Ressourcenmanagement, Schaffung einer Basisinfrastruktur - auch die HIV/AIDS-Bekämpfung sowie der Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche.


Kenias Perspektive

Die politische Lage sowie Sicherheitslage ist stabil, jedoch behindern interne Streitereien der Regierungsfraktionen die Entwicklungsfortschritte. Die Akzeptanz der DWHH in Kenia kann als sehr gut bezeichnet werden. Die Organisation wird zunehmend als NRO-Vertretung in Regierungs- und Geberrunden gefragt. Kenia hat aus entwicklungspolitischer Sicht ein relativ hohes Entwicklungspotenzial. Dieses könnte sich mithilfe einer verbesserten Regierungsführung noch wirksamer entfalten.

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Die Welt besser hinterlassen

"Mein Mann Terry und ich saßen in Heidelberg in einem Café, als der Anruf aus Bonn von der Welthungerhilfe kam. 24 Stunden später waren wir in Kenia". Iris Krebber suchte eine neue Herausforderung  - und fand sie bei der DWHH als Entwicklungshelferin in Nairobi.

Der Tod kommt immer früher - Aids in Kenia  

Aids bedroht die Entwicklung des Landes. Wenn nicht rasch etwas gegen das schnelle Fortschreiten der HIV-Epidemie getan wird, könnte die Lebenserwartung weiter sinken und 2015 nur noch bei rund 29 Jahren liegen. Seit zwei Jahren ist die DWHH auch in der Aids-Aufklärung im Land aktiv.

Weitere Informationen über Kenia und Ostafrika

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