Viva con Agua in Afrika: Check it out - Projektziele alle erreicht?

Benjamin Adrion in Äthiopien. © VcAVon Anfang Januar bis Ende Februar 2008 geht’s für Benjamin Adrion und seine Crew nach Afrika. Auf ihrer ausgedehnten Reise besuchen Sie die Millenniumsdörfer der Welthungerhilfe in Äthiopien, Ruanda und Benin. Für diese Länder hat die Hamburger Initiative mit viel Engagement und tollen Ideen bereits etliche Spendengelder gesammelt.
"Nur wenn wir persönlich die Funktionalität und Akzeptanz der von uns geförderten Trinkwasserprojekte überprüfen, können wir eine nachhaltige Vertrauensbasis für unsere Spender, Unterstützer und Partner schaffen", erklärt Adrion. "Zudem bedeutet für uns die Erreichung unserer Ziele nicht nur, dass in Afrika der technische Zugang zu Wasser ermöglicht wird – bei Viva con Agua stehen die Menschen im Mittelpunkt, und diese möchten wir erreichen", so der Viva con Agua-Gründer.
In Äthiopien geht’s in das Millenniumsdorf Sodo. Hier hat Viva con Agua in Kooperation mit der Welthungerhilfe schon fünf Tiefbohrbrunnen bauen können. Nun müssen die Menschen im Dorf nicht mehr mehrere Kilometer laufen, um zur nächsten sauberen Wasserquelle zu gelangen.
Im Base-Kiryango-Tal in Ruanda sind bisher nur fünf Quellen erschlossen. Für die übrigen 27 werden im Laufe des nächsten Jahres durch Spenden von Viva con Agua Quelleinfassungen errichtet, aus denen dauerhaft sauberes Trinkwasser entnommen werden kann.
Nach Ruanda führt die Reise nach Westafrika ins Millenniumsdorf Manigri in Benin. Dort ist der Bau von fünf Schachtbrunnen geplant. Die Finanzierung wurde durch das große Benefizfestival VIVA CON AGUA Wassertage in Hamburg gesichert.
Der Aufenthalt in Afrika wird auch dazu genutzt, den sportlichen Aspekt der Initiative zu unterstreichen. So werden Spiele des Afrika-Cups in Ghana besucht und in diesem Rahmen Kontakte zu Fußballspielern und Sportverbänden geknüpft. Zudem ist ein gemeinsames Training mit der Nationalmannschaft Ruandas Bestandteil des Reiseprogramms.
