Arzneimittel-Verband unterstützt Flutopfer in Pakistan

Hans-Georg Hoffmann, Bärbel Diekmann und Mark
Seidscheck (v.l.) bei der Scheckübergabe in der
Bonner Zentrale des BAH. © Küpper
Mit einer großzügigen Spende von 50.000 Euro unterstützt der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) die Arbeit der Welthungerhilfe in Pakistan. Bärbel Dieckmann nahm gestern den Scheck in der Bonner Zentrale des Verbandes persönlich entgegen. Die Präsidentin der Welthungerhilfe dankte dem Bundesverband herzlich: "Menschen, die in solcher Not sind, brauchen unsere Unterstützung. Kein Land der Welt könnte so ein Problem allein lösen."
Hans-Georg Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des BAH, schätzt die Welthungerhilfe seit vielen Jahren als zuverlässigen Partner. "Wir wissen bei Ihnen, dass unsere Spende sach- und zielgerichtet ankommt", betonte Hoffmann. Der Bundesverband hat bereits Erfahrungen mit der Welthungerhilfe im Rahmen der Aktion "Bonn hilft Cuddalore" gesammelt. Damals unterstütze der Verband die Tsunami-Flutopfer im indischen Cuddalore.
Bärbel Dieckmann berichtete von ihren persönlichen Eindrücken in Pakistan. "Ich bin in eine Situation gekommen, die man sich nicht im Entferntesten vorstellen kann. Kinder, mit Fliegen übersät. Familien, die auf dem Mittelstreifen von Autobahnen leben. Was sich dort abspielt, ist eine Apokalypse", so Dieckmann.
Der Bonner Verband vertritt die Interessen von rund 450 Mitgliedern im Gesundheitsbereich, darunter Arzneimittel-Hersteller, Markt- und Meinungsforschungsinstitute, Apotheken und Verlage. "Uns geht es gut", sagt Vorstandsvorsitzender Hoffmann. Die Spende weiß die Welthungerhilfe sinnvoll einzusetzen. "Fünfzigtausend Euro sind eine sehr große Summe, mit der wir viele Menschen mit dem Nötigsten versorgen können", so Präsidentin Dieckmann, "und ich möchte Ihnen zusagen, dass das Geld ankommt."
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