Das Geschäft mit dem Hunger

- Prof. Hans Heinrich Bass, Autor der Studie "Finanzmärkte als Hungerverursacher?" © Klampäckel
Knapp eine Milliarde Menschen weltweit hungern. Sie können sich nicht mal mehr die Grundnahrungsmittel leisten. Schuld darn sind unter anderem auch die in den letzten Jahren dramatisch angestiegenen Getreidepreise. Dei haben gerade erst ein neuen Jahrhunderthoch erreicht. Doch wer oder was ist dafür eigentlich veranwortlich?
Das wollte die Welthungerhilfe genau wissen und hat bei der Hochschule Bremen eine Studie in Auftrag gegeben. Autor ist der Volkswirtschaftsprofessor Hans Heinrich Bass und er verrät uns jetzt wieso Spekulanten die Nahrungsmittelpreise so in die Höhe treiben.
Herr Professor Bass, warum erreichen die Preise für Grundnahrungsmittel denn immer neue astronomische Höhen?
Und jetzt haben Sie in Ihrer Studie untersucht, wie sich diese Finanzspekulationen auf die Preise der Grundnahrungsmittel auswirken. Was haben Sie dabei herausgefunden?
Politiker wie zum Beispiel auch Agrarministerin Ilse Aigner fordern, den Preisdruck bei Nahrungsmitteln zu unterbinden. Wie sehen Sie das?
Wie macht man das am besten?
Unsere Korrespondenten berichten über steigende Nahrungsmittelpeise in der 123Wir Community.
Manuskript des Interviews
Studie: Finanzmärkte als Hungerverursacher?
Brennpunkt Nr. 20: Finanzspekulationen verschärfen den Hunger
Interview mit Prof. Klaus Töpfer: Hungerproteste werden zur Demokratiebewegung
Grafiken zum Download
Quelle: Bass, H. 2011
Index der Weltmarktpreise für Nahrungsmittel in konstanten 2000er USD
"Index"-Investitionen US-am. Finanzunternehmen in Mrd. USD
Verwaltetes Vermögen in ETFs, ETCs und Investmentzertifikaten
Entwicklung der Welt-Nahrungsmittelpreise
Relative Schwankungen der Weltmarktpreise für Weizen
Bildmaterial zum Download
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