Peter Hinn, Regionalkoordinator der Welthungerhilfe in Simbabwe: "Wir fürchten, dass die Cholera hier inzwischen heimisch geworden ist"

Peter Hinn (links) bei einem Projektbesuch.
© LyonsDie Cholera in Simbabwe fordert weiterhin täglich Todesopfer, nach offiziellen Angaben der Behörden im Land gibt es mehr als 84.000 erkrankte Menschen, fast 4.000 sind der Cholera bereits zum Opfer gefallen. Peter Hinn, Regionalkoordinator der Welthungerhilfe in Harare, informiert über die aktuelle Lage in Simbabwe, gibt einen Einblick in die Hintergründe und erläutert, was die Hilfsorganisationen im Land gegen die Epidemie tun können.
Peter Hinn, wie ist die aktuelle Lage in Sachen Cholera in Simbabwe?
Die Cholera ist zwar gefährlich, gilt aber aus medizinischer Sicht als Krankheit, die relativ leicht zu vermeiden bzw. einzudämmen ist - wie konnte es eigentlich zum Ausbruch in diesen Dimensionen kommen?
Was unternimmt die Welthungerhilfe, um den Betroffenen zu helfen?
Leistet die Welthungerhilfe auch medizinische Hilfe?
Können Sie als humanitäre Organisation – unter den schwierigen Bedingungen im Land – gut arbeiten?
Verfügt die Welthungerhilfe über ausreichend Mittel, um ihre Arbeit in den Seuchengebieten ausüben zu können?
Lässt sich absehen, wie es weiter gehen wird – was ist Ihre Prognose?
Hintergrundpapier zur aktuellen Situation in Simbabwe
Das aktuelle Hintergrundpapier des Bündnis Entwicklung hilft zur Situation in Simbabwe beleuchtet die Ursachen und die politische Verantwortlichkeit: Über Jahre hinweg hat die eigene Regierung das Land in den Ruin geführt. Die internationale Staatengemeinschaft hat dies nicht verhindert. Internationale Hilfsorganisationen hatten und haben erschwerte Arbeitsbedingungen.
Nothilfeprojekt der Welthungerhilfe in Simbabwe
Mit sauberem Wasser gegen die Ausbreitung von Epidemien
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Welthungerhilfe in Simbabwe
Ziel der Welthungerhilfe im Partnerland Simbabwe ist die Unterstützung der armen und marginalisierten Bevölkerung in ländlichen Gebieten. Angestrebt wird eine Verbesserung der Ernährungssicherung. In diesem Zusammenhang werden Maßnahmen in den Bereichen Bewässerungsinfrastruktur und Wassermanagement zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion sowie Maßnahmen in der ländlichen Trinkwasserversorgung unterstützt.

