
Ralph Dickerhof.
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Audio-Service: Ralph Dickerhof, Mitarbeiter der Welthungerhilfe, berichtet aus Myanmar/Birma (15.05.2008)
Hier in Deutschland hört man viel davon, dass die Hilfe nicht wirklich ankommt. Sogar, dass die staatliches Stellen sich die Hilfsgüter unter die Nägel reißen. Wie erleben Sie das vor Ort?
Die Spenden in Deutschland fließen bisher ja relativ zögerlich – gerade auch wegen dieser Skepsis, ob das Geld auch bei den Notleidenden ankommt. Wie sieht das bei der Welthungerhilfe aus?
Die Welthungerhilfe ist schon länger im Land tätig – wie sehr erleichtert das Ihre Arbeit vor Ort?
Nach Medienberichten gelangen ausländische Helfer nur schwer nicht in das Irrawaddy Delta, eines der am schlimmsten betroffenen Gebiete. Sie haben aber einheimische Helfer vor Ort. Wie schildern die denn die Lage - wie treffen Sie die Menschen dort an?
Wie können Sie den Sturm-Opfern jetzt ganz konkret helfen? Was benötigen Menschen in der jetzigen Situation am nötigsten?
Die Lebensmittelpreise sollen stark gestiegen sein. Ist die Situation für Hilfsorganisationen dadurch schwieriger geworden?
Welthungerhilfe in Myanmar
Die Welthungerhilfe ist seit 2002 in Myanmar tätig. Schwerpunkte der Arbeit sind die Ernährungssicherung, Armutsreduzierung, Wasserversorgung, Basisinfrastruktur und Nahrungsmittelhilfe. Hauptsächlich ist sie im Nordosten des Landes, in Außenbezirken von Rangun und im Irrawaddy-Delta tätig.
Hilfsprojekt in Myanmar
Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Metta Development unterstützt die Welthungerhilfe seit Juni 2005 im Shan State rund 1.000 besonders bedürftige Familien. In der Mehrheit sind es Menschen, die den ethnischen Minderheiten der Wa, Lahu und Kachin angehören.
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