Aktionsgruppe Berlin organisiert Benefiz-Brunch

Bärbel Dieckmann mit Gerd-Dietmar Kunter
Bärbel Dieckmann mit Gerd-Dietmar Kunter.
"Ein schöner Tag..." Das konnten nicht nur Gerd-Dietmar Kunter und Uwe Wedde am 1. Advent 2009 singen. Die 20-köpfige Aktionsgruppe Berlin der Welthungerhilfe hatte wieder einmal alle Kräfte und Kontakte spielen lassen, um eine hochkarätige Benefizveranstaltung zu organisieren. Ein mediterran-nationales Buffet und ein abwechslungsreiches Programm lockten weit über 100 Gäste in die Geschäftsräume der Premium GmbH. Die ebenso schlichte wie stilvolle Halle verlieh der Veranstaltung einen sehr festlichen Rahmen.

Sogar Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, war eigens angereist und zeigte sich deutlich beeindruckt: "Was Sie hier auf die Beine stellen, ist nicht selbstverständlich", sagte sie in ihrer Begrüßung. "Ohne das Engagement  von Menschen wie Ihnen wäre unsere Arbeit sehr viel ärmer und schlechter". Zudem nahm Dieckmann Stellung zur aktuellen Wirtschaftslage und deren Auswirkungen auf die Entwicklungsländer: "Die lebensbedrohlichen Folgen für die Ärmsten der Erde, die keine sozialen Rückhaltesysteme kennen, sind nicht vergleichbar mit den Problemen bei uns", betonte sie.

Mit der Veranstaltung sammelte die Aktionsgruppe Berlin möglichst viele Spenden für ein Waisenmädchenprojekt in Namaacha/Mosambik. Irene Sunnus von der Welthungerhilfe stellte das Projekt und den aktuellen Bedarf vor. Eine Lehr-Backstube ist geplant, um den Mädchen nach der Schule eine weitere Perspektive für ihre Zukunft zu geben. "Nebenbei" wird die Backstube auch Schule und Waisenhaus mit Brot versorgen.


André Krengel.
André Krengel.
Der Gitarrist André Krengel begeisterte die Gäste zu Beginn des Kulturprogramms mit einem beeindruckenden Solo-Auftritt und verzauberte auch während des Brunchs sein Publikum mit seiner virtuosen Musik. Übrigens: Alle Künstler stellten den Veranstaltern ihre besonderen Fähigkeiten ohne Gage zur Verfügung

Mit einer Mischung aus Pop- und weihnachtlichen Rhythmen tanzten sich die Kinder und Jugendlichen der Dance Point Company buchstäblich in die Herzen der Zuschauer. Coole Hipp-Hopp-Queens im besten Teenie-Alter zeigten, dass in ihnen auch Engel stecken. Kleinste Tanzwichtel winkten das große Fest herbei. Ungekrönter König der Stunde: Tim Schröder mit einer Hommage auf den "King of Pop" und einer mitreißenden Advents-Performance. Der 20-Jährige, der als kleiner Junge zur Dance Point Company hinzustieß, ist mit seinem Programm gerade deutscher Meister im Steptanz geworden.  

Den harmonischen Abschluss gestaltete der "Oldie-Chor", bestehend aus Ehemaligen des Max Reinhardt-Gymnasiums. Meisterhaft stimmte der ausschließlich jugendliche Chor (Durchschnittsalter 22 Jahre) mit einem international-weihnachtlichen Programm auf den ersten Advent ein. Und als es am Ende hieß "Bitte mitsingen" – da blieb kaum ein Mund still. So klang ein schöner Tag aus, der allen in guter Erinnerung bleiben wird.



Letzte Änderung an dieser Seite: 01.12.2009
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