2008 war aus Spendensicht ein erfreuliches Jahr für die Welthungerhilfe

2008 war aus Spendensicht ein gutes Jahr. © Goldmann
2008 war aus Spendensicht ein gutes Jahr. © Goldmann

Liebe Freundinnen und Freunde,

2008 war vor allem von der Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Aus Spendensicht ist es für die Welthungerhilfe dennoch ein erfreuliches Jahr gewesen: 283.130 Spenderinnen und Spender haben uns 37,1 Millionen Euro für unsere Projektarbeit zukommen lassen. Sieht man einmal vom Jahr 2005 ab, das durch die Tsunami-Katastrophe in Südostasien geprägt war, ist dies das beste Ergebnis in der Geschichte der Welthungerhilfe. Dies freut uns sehr, denn es bestätigt das Vertrauen der Menschen in unsere Arbeit.

Auch bei den Zuschüssen öffentlicher Zuwendungsgeber konnten wir einen erfreulichen Zuwachs verzeichnen. Waren es 2007 noch 93,6 Millionen, so haben wir 2008 101,9 Millionen Euro erhalten. Die wichtigsten Zuwendungsgeber waren das UN-Welternährungsprogramm mit 32,4 Millionen, die Kommission der Europäischen Union mit 28,2 Millionen und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit 23,2 Millionen.

2008 lagen die Verwaltungsausgaben bei 2,4 Prozent, der Anteil für Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit kommt auf 5,1 Prozent und für Kampagnen, Bildungs- sowie Aufklärungsarbeit wurden insgesamt 3,3 Prozent ausgegeben.

Wie schon in den Vorjahren hat die Welthungerhilfe auch im Jahr 2008 das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI) für den effizienten und gewissenhaften Einsatz der Spendengelder erhalten. Zudem erreichte der Jahresbericht 2007 den dritten Platz bei der Vergabe des Transparenzpreises durch die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. Somit erreichte der Jahresbericht der Welthungerhilfe zum vierten Mal in Folge einen der ersten vier Plätze bei dem für Hilfsorganisationen ausgelobten Preis.

Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die erfolgreiche Arbeit und den Spenderinnen und Spendern für das Vertrauen in die Welthungerhilfe.

Beste Grüße,

Hans-Joachim Preuß

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1 Kommentar

  • Maschinist sagt:

    Nicht nur das vergangene Jahr war durch die Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt – Gerade in diesem Jahr merkt man erst die wirklichen Auswirkungen vor denen man sich im Jahr zuvor lediglich gefürchtet hat.

    Der Sparzwang und die Unsicherheit in der Bevölkerung könnten sich negativ auf die Spendenbereitschaft auswirken.Gerade für gemeinnützige Organisationen wird dieses Jahr kein leichtes werden. Ich selbst merke auch, dass einige soziale Aktivitäten eingeschränkt behandelt werden, weil einfach die Ressourcen für eine Umsetzung fehlen.

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