Jam-Sessions und Fußballturniere auf der Pfeffer-Insel

Benny Adrion an einem Brunnen in Madagaskar.
Benny Adrion an einem Brunnen in Madagaskar.

Hallo liebe Freundinnen und Freunde der Welthungerhilfe,

viele Grüße vom anderen Ende der Welt – aus Madagaskar. Wir, das bin ich, Simone, Referentin bei der Welthungerhilfe, Benjamin Adrion von Viva con Agua, Mark Tavassol, Bassist der Band „Wir sind Helden“ und Sänger Ingo Pohlmann. Benny unterstützt mit seiner Hamburger Initiative ein Brunnenbauprojekt der Welthungerhilfe in Madagaskar. Und auf dieser (Dienst-) Reise wollen sich die fleißigen Welthungerhelfer über die Fortschritte selber informieren.

Vorneweg: Unsere lieben Gäste benehmen sich ausgesprochen vorbildlich! 🙂 Es macht großen Spaß, diese engagierten Jungs zu begleiten. Und vor allem ihnen zu zeigen, dass das Geld, was Benny mit seiner Truppe durch viele Events und Aktionen eifrig gesammelt hat, sich hier in Madagaskar in lebenswichtige Quellen verwandelt, die den Menschen vor ein Ort Zugang zu sauberem, trinkbaren Wasser ermöglicht.

Das Millenniumsdorf der Welthungerhilfe, Anosikely, hat uns nach nur wenigen Tagen schon komplett in seinen Bann gezogen. Es ist aufregend zu erleben, wie sich das Dorf entwickelt: Wo vorher alles karg und wüst war, befindet sich heute ein 700 Hektar großes Bewässerungsfeld samt imposantem Staudamm und Trinkwasserbrunnen.

Die Menschen sind super freundlich und herzlich. Die Fischer des Küstendorfes haben uns stolz ihre neuen Netze gezeigt, gelernte Netzflicktechniken und neue Boote vorgeführt. Der König des Dorfes ließ über seinen Sprecher beste Wünsche an uns alle ausrichten!

 

Große klasse war die Jam-Session von Ingo und Mark! Die Dorfbewohner haben alle mitgesungen. Beim anschließenden Fußballspiel hat das deutsche Agua Allstar-Team gegen eine ziemlich anspruchvolle Auswahl von Kickern aus dem Dorf gebolzt. Eine große Herausforderung, bei der ein knappes 3:3 herauskam – mit Genderquote!! Denn ohne die tatkräftige Unterstützung der Mädels hätte die Agua-Mannschaft gegen den „FC Anosikely“ keine Chancen gehabt. Wir hatten nicht nur viel Spaß, sondern haben zugleich „spielend“ schon mal ein UN-Ziel durchgesetzt: die Verwirklichung des Millenniumsziels 3.

Das schreibt Viva con Agua über die Reise.

Schreibt mir gerne, wenn Euch zum Thema etwas auf dem Herzen liegt,

Eure Simone

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6 Kommentare

  • tanalahy sagt:

    Ist „Mädel“ nicht nerviges RTL-Speech und für ein so interessantes und wichtiges Blog ein wenig ungeeignet?

  • Jutta sagt:

    Hallo Tanalahy,

    hast du einen besseren Vorschlag?

    Grüße aus der „Blog-Redaktion“

  • tanalahy sagt:

    Mit „Mädchen“, „Frauen“ oder auch „jungen Frauen“ käme ich persönlich gut aus. Mich macht es nur stutzig, warum bei den privaten TV-Sendern nur noch ausschließlich „Mädels“ benutzt werden darf und es somit hinten rum wieder im deutschen Sprachschatz eingeführt wird. Werden wir Männer dann auch bald wieder zu „Buben“?

  • Sebastian sagt:

    Also ich finde diese Bezeichnung in Ordnung. Es ist ja auch nicht so, dass es eine Erfindung der Privatsender wäre. Das ist einfach Umgangssprache – und Sprache lebt nunmal.

  • ejnord sagt:

    Mädel ist mir geläufig, aber was soll „RTL-Speech“?

  • Marie Rademann sagt:

    Ich bin fast 70 und ich höre das Wort „Mädels“ nicht gern, weil es mich an die BDM-Mädel der Nazis erinnert. Wir haben das Wort nie mehr benutzt. Nun it es wieder da…

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