United Against Poverty Konzert München: Druck auf G7

Viele Freiwillige, Promis und Politiker kamen zum Event in München und setzten ein Zeichen für eine Welt ohne Hunger und Armut.
Viele Freiwillige, Promis und Politiker kamen zum Event in München und setzten ein Zeichen für eine Welt ohne Hunger und Armut.

Nach vielen Tagen der Organisation war es endlich so weit: Das Benefiz Konzert ,,United against poverty“ stand vor der Tür und wir durften uns an dem heißesten Tag des Jahres auf den Weg nach München machen! Gemeinsam mit sechs weiteren Organisationen, wie ONE – United Against Poverty und  Global Poverty Project, waren wir vor Ort um im Kampf gegen Hunger und Armut, im Rahmen des G7-Gipfels, ein Zeichen zu setzen!

Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel bauten wir am Samstag unseren Stand auf und konnten dabei zum ersten Mal den Künstlern beim Soundcheck zusehen. Wenige Stunden später, öffneten sich auch schon die Tore für die Besucher. Begrüßt wurden sie von Sensenmännern und –frauen im Rahmen der Aktion Ernte statt Ende, die auf unser Anliegen aufmerksam macht, Kleinbauern in Entwicklungsländern zu stärken.

Prominente Unterstützer und Politiker versammelten sich auf einer Konzertbühne, um ihre Forderungen zu formulieren. Entwicklungsminister Gerd Müller:

An alle Verantwortlichen dieser Welt: wir wollen eine Welt ohne Hunger! Und das ist auch unser Signal an die G7 – wir wollen eine Welt ohne Hunger bis 2030!

Prominente Unterstützer unter den Besuchern

Durch den Nachmittag führten Shary Reeves und Michael Mittermaier, die nicht nur die „stillen Helden“ vorstellten, sondern auch durch prominente Hilfe, wie von Jan Josef Liefers, Ellen Johnson Sirleaf, Präsidentin von Liberia und Usher unterstützt wurden. Eine der „stillen Helden“, Doris Fatima Webber aus Sierra Leone, setzt sich seit Jahren mit ihrer Organisation WAADO für Frauenrechte ein. Auf die Bühne wurde sie begleitet von der deutschen Schauspielerin Michaela May, die sich seit vielen Jahren für die Welthungerhilfe engagiert. Auch die Somalierin Fadumo Korn, die ebenfalls lange mit der Welthungerhilfe verbunden ist, stand den Beiden auf der Bühne zur Seite. Die drei Frauen beschrieben erschütternde Situationen, die sie erlebt oder gesehen haben, und bewegten damit nicht nur uns sondern auch das gesamte Publikum.
Der wohl emotionalste Auftritt des Tages kam jedoch von Ellen Johnson Sirleaf. Mit ihrer beeindruckenden Rede begeisterte sie uns alle.

It always seems impossible, till its done! – Es scheint immer unmöglich zu sein, bis es erledigt wurde!

Dieser Aufruf zum Handeln ließ viele Zuschauer in Jubel ausbrechen. Den krönenden Abschluss bildete DJ Afrojack, der mit einem stimmungsvollen DJ Set sommerliche Festivalstimmung verbreitete.

Wir sind beeindruckt von dem großen Tatendrang der vielen Menschen, die sich für den Kampf gegen Hunger und Armut einsetzen und mit Überzeugung für ihre Ziele eintreten. Jeder von uns trägt Verantwortung im Kampf gegen Hunger, deswegen freut es uns umso mehr, dass wir Teil dieses gelungenen Events sein durften.

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Erfahren Sie mehr über G7-Gipfel und die Forderungen der Welthungerhilfe hier
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