Wir haben es satt! Recht auf Nahrung für alle!

Mitarbeiter der Welthungerhilfe auf der Demo "Wir haben es satt" 2016 in Berlin.
Wir haben es satt! Wir fordern das Recht auf Nahrung für alle ein. Lautstark.

„Wir haben es satt“ – unter diesem Motto werden am Samstag, den 16. Januar 2016, erneut viele tausende Menschen durch Berlin vom Potsdamer Platz zum Bundeskanzleramt ziehen um für ökologisch hochwertige und gesunde Lebensmittel von Bauernhöfen mit fairen Preisen und Marktbedingungen weltweit zu demonstrieren. In diesem Jahr sind wir dabei!

Unter dem Motto „Wir haben es satt“ finden sich zentrale Forderungen der Welthungerhilfe, für die wir seit Jahrzehnten auf unterschiedlichen Ebenen kämpfen:

Gemeinsam für das Recht auf Nahrung: Kollegen der Welthungerhilfe bei der Demo in Berlin.

Wir benötigen einen Wandel. Jetzt!

Wir sind davon überzeugt, dass es einen tiefgreifenden Wandel in der ländlichen Entwicklung geben muss.

Ohne eine substantielle Stärkung der Kleinbauern weltweit wird es nicht gelingen, den Hunger in der Welt zu beseitigen. Heute leben 75 Prozent der hungernden Menschen dort, wo ein Großteil der Lebensmittel angebaut werden: Auf dem Land.

In Entwicklungsländern werden etwa 70 Prozent der Nahrungsmittel von Kleinbauern und -bäuerinnen produziert. Sie bestellen Äcker, halten Tiere, gehen fischen oder jagen und hungern dennoch.

Natürlich gibt es kein global und allgemein gültiges Modell für die Entwicklung und Gestaltung ländlicher Räume und der Landwirtschaft, eines ist dennoch klar: Die Überwindung von Hunger und Armut auf dem Land hängt weitgehend davon ab, in wie weit der Agrarsektor zur Bereitstellung gesunder Nahrungsmittel und Einkommen dient.

Profitinteressen der Konzerne dürfen die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung niemals einschränken.

Gemeinsam für das Recht auf Nahrung: Kollegen der Welthungerhilfe bei der Demo in Berlin.

Gemeinsam für das Recht auf Nahrung: Kollegen der Welthungerhilfe bei der Demo in Berlin.

Dafür gehen wir auf die Straße:

  • Ernährungssicherung,
  • die Bewahrung der Vielfalt und Umwelt
  • sowie die Schaffung von angemessenem Einkommen müssen oberste Priorität haben.

Sei dabei!

Wir treffen uns am Samstag um 11:45 Uhr am Inge-Beisheim Platz auf der Auguste-Hauschner-Straße, Ecke Berliner Freiheit und freuen uns über jedes bekannte (oder unbekannte) Gesicht. Von dort aus gehen wir gemeinsam den kurzen Weg zur Auftaktkundgebung der Demonstration am Potsdamer-Platz, ziehen gemeinsam durch die Straßen von Berlin und bleiben bis zur Abschlusskundgebung vor dem Kanzleramt.

Sei dabei: Das Programm rund um die große Demo am Samstag gibt es hier.

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Beitragsbild unter einer CC-BY-NC-SA Lizenz von Uwe Hiksch.

 

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