Zero Hunger ist wie ein Halbmarathon

Rahul nach dem LebensLauf mit seiner Medaille
„Schmerz vergeht, Stolz bleibt für immer“. Nach dem Lauf fühlte ich mich fantastisch.

Millionen von Kinder, die jeden Tag hungern, sind für die meisten von uns bloß eine Statistik. Aber es ist eben nicht nur eine Statistik. Hunger und Mangelernährung haben für diese Kinder nicht nur physische, sondern auch psychische und kognitive Auswirkungen. Hunger bedeutet für sie den Verlust von Entwicklungsmöglichkeiten und birgt die Gefahr von sozialen Unruhen und Konflikten. Die Überzeugung, der Hunger sei nicht unser Problem, muss ernsthaft infrage gestellt werden. 

ZeroHunger bis 2030

Aufgrund der Erkenntnis, dass das Problem des Welthungers gelöst werden muss, haben die Vereinten Nationen das Ziel Zero Hunger bis 2030 als nachhaltiges Entwicklungsziel festgelegt. Organisationen und Menschen auf der ganzen Welt arbeiten hart daran, dieses Ziel zu erreichen. Ich habe beschlossen, dieses Anliegen zu unterstützen, indem ich ein Welthungerhilfe LebensLäufer werde. Ich bin im Juni 2017 den Halbmarathon in Hamburg gelaufen, um Spenden für die Welthungerhilfe und Zero Hunger zu sammeln.

Geldscheine und Münzen

Mit meinem LebensLauf konnte ich insgesamt 500 Euro Spenden für die Arbeit der Welthungerhilfe sammeln.

Mir kamen einige Parallelen zwischen meinem Lauf und dem UN-Ziel Zero Hunger in den Sinn. Hier sind drei davon:

  1. Zeitplan: Jedes Ziel sollte einen anspruchsvollen, aber realisierbaren Zeitplan haben. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2030 als Ziel für das Erreichen von Zero Hunger gesetzt und ich habe beschlossen, meine 21,2 Kilometer in einer Stunde und 55 Minuten zu laufen (fünf Minuten unter meiner bisherigen Bestzeit).
  2. Fokus und Einstellung: Es gibt Momente, in denen wir langsamer werden wollen und an Schwung verlieren. Fortschritte zu reflektieren, eine positive Einstellung zu bewahren und sich wieder zu fokussieren hilft sowohl beim Laufen als auch bei der Erreichung eines nachhaltigen Entwicklungsziels wie Zero Hunger.  
  3. Ausdauer: Schwierige Ziele zu erreichen erfordert Ausdauer. Auf dem Weg muss man auch eine Menge Schmerz bewältigen. Aber wie eines der Plakate auf meinem Lauf verkündete: „Schmerz vergeht, Stolz bleibt für immer“. Nach dem Lauf fühlte ich mich fantastisch. Unsere ganze harte Arbeit, um Hunger und Mangelernährung aus der Welt zu schaffen, wird uns und zukünftige Generationen mit Stolz erfüllen. 

Ich habe mein Ziel als LebensLäufer erreicht und 500 Euro für die Welthungerhilfe gesammelt (250 Euro Spenden von meinen KollegInnen, die von meinem Arbeitgeber Barclaycard Deutschland im Rahmen seines Programms für soziales Mitarbeiterengagement verdoppelt wurden).

Und dann erfuhr ich eine der wichtigsten Lektionen aus meinem Lauf. Die wahren Helden und Heldinnen sind die unermüdlichen UnterstützerInnen, die dich davon überzeugen, dass dein Ziel wichtig, sinnvoll und erreichbar ist. Wegen ihnen lohnt sich die Reise.

LebensLäufer zu werden, war eine großartige Entscheidung. Ich wünsche allen LebensLäuferInnen viel Glück dabei, ihre eigenen UnterstützerInnen zu finden. Und ich hoffe, Zero Hunger wird bereits lange vor dem Jahr 2030 erreicht. 

Laufen auch Sie für Zero Hunger!

Werden Sie aktiv für eine Welt ohne Hunger und melden Sie sich für Ihren eigenen LebensLauf an. Ob Profi oder Sportmuffel – alle können mitmachen.

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