BMZ - Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

 

Der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Hans-Joachim Preuss, bei der Einweihung einer sudanesischen Mädchenschule, die durch das BMZ finanziert wurde. © DWHH
Der Generalsekretär der Welthungerhilfe,
Hans-Joachim Preuss, bei der Einweihung einer
sudanesischen Mädchenschule, die durch das
BMZ finanziert wurde. © DWHH
Das 1961 gegründete Ministerium erarbeitet die Leitlinien und Konzepte der staatlichen deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Entwicklungszusammenarbeit wird heute als globale Struktur- und Friedenspolitik verstanden. Sie soll helfen, Armut zu verringern, Krisen und Konflikte friedlich zu bewältigen, Ressourcen gerechter zu verteilen und die Umwelt zu bewahren.

 

Das Bundesministerium schließt Verträge mit den Regierungen der Partnerländer über die von der Bundesregierung unterstützten Vorhaben. Neben den staatlichen Organsiatonen der Entwicklungszusammenarbeit bezuschusst es Entwicklungsprojekte von deutschen nichtstaatlichen Organisationen, darunter auch die Welthungerhilfe. Handlungsorientierung bieten dabei die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen.

 

Ferner steuert es den deutschen Beitrag zu internationalen Entwicklungsinstitutionen, zum Beispiel der Weltbank. Es wirkt an der Außenvertretung Deuschlands mit und ist seit 1998 im Bundessicherheitsrat vertreten, der unter anderem Rüstungsexporte genehmigt. Die Zuständigkeit des BMZ überschneidet sich in manchen Punkten mit der von anderen Ministerien, besonders des Auswärtigen Amtes. An der Spitze des BMZ steht seit 1998 Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul.

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