Gesichter und Stimmen aus dem Millenniumsdorf Kongoussi in Burkina Faso

 

Wie hat sich das Leben im Millenniumsdorf Kongoussi seit Beginn der Initiative Millenniumsdörfer verändert? Die Bewohner des burkinischen Millenniumsdorfes  äußern sich hier zu den schon erreichten Fortschritten, die ihr Leben spürbar verändert haben. Sie freuen sich über die jetzt sichere Trinkwasserversorgung, die Verbesserung ihrer landwirtschaftlichen Produktion, die neue Schule und vieles mehr. Sehen Sie selbst, wie die Menschen aus Kongoussis ihr Leben jetzt meistern!

 

Salimata Sawadogo (60): Gemüseanbau zur Einkommenssteigerung

Salimata Sawadogo. © DWHH
Salimata Sawadogo. ©
WHH
"Diese Gemüseparzellen haben unser Leben drastisch geändert. Früher hatte ich während der Trockenzeit nichts zu tun und verdiente kein Geld. Dieses Jahr haben wir genug Gemüse, um die Soßen zu würzen und außerdem kann ich ein wenig Geld verdienen, indem ich einen Teil meiner Ernten verkaufe."

 

Ali Ouédraogo (12): Schule, Feldarbeit und Fußball.

Ali Ouédraogo, © DWHH
Ali Ouédraogo. © WHH
"Ich wollte gern zur Schule gehen, aber meine Familie hat mich bisher nie eingeschrieben. Nach der Schule helfe ich jetzt meinem Vater beim Gemüseanbau, danach kann ich Fußball mit meinen Freunden spielen."

 

 

 

Abdou Boly (10): Sein Lieblingsfach ist Schönschrift.

Abdou Boly. © DWHH
Abdou Boly. © WHH
"Ohne die nahe Schule in unserem Nachbardorf wäre ich nicht eingeschult worden. Jetzt ist mein Lieblingsfach Schönschrift (Ecriture)!"

 

 

Boukary Ouedraogo (30): Das Leben ist einfacher geworden!

Boukary Ouedraogo. © DWHH
Boukary Ouedraogo. ©
WHH
"Durch die nahe Schule sparen wir Zeit und wir alle werden später vom Schatten der Bäume im Schulhof profitieren. Der Brunnen im Dorf hilft nicht nur uns, sondern auch den Passanten und Leuten aus den Nachbardörfern. Insgesamt sind wir alle offener gegenüber Fremden geworden. Sobald wir erfahren, dass einer kommt, ist das ganze Dorf mobilisiert."

 

Brigitte Ouédraogo (47): HIV kann jedem passieren.

Brigitte Ouédraogo. © DWHH
Brigitte Ouédraogo.
© WHH
"Am Anfang hielt sich meine Umgebung von mir fern, aber jetzt ist es anders. Sie haben verstanden, dass Sich jeder mit HIV infizieren kann."

 

 

 

 

 

 

Rasmata Ouedraogo (16): Endlich zur Schule!

 

Rasmata Ouedraogo © DWHh
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"Ich bin vor sechs Monaten mit meiner Familie von der Elfenbeinküste zurückgekehrt. Bis vor kurzem nur meine älteste Schwester Balkissa zur Schule, ich wurde nie eingeschult. Das hat sich jetzt geändert."

 
 

 
 

Benjamin Tendanou (40): Schuldirektor freut sich über die wachsende Zahl von Schülern

Benjamin Tendanou. © DWHH
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"Mit der nahen Schule sind die Dorfbewohner besser motiviert, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Die Kinder verspäten sich seltener und fehlen weniger. Die Nachfrage ist jetzt so groß, dass wir statt zweijährlich jährlich Kinder einschulen werden."

 

 

Amandine Tendanou (15): Sie hat viel über Deutschland gelernt.

Amandine Tendanou. © DWHH
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WHH
"In Deutschland sind die Lebensbedingungen besser: Die Deutschen bekommen weniger Kinder und kümmern sich um ihre Erziehung."

 

Theodor Sawadogo (67): Endlich auch Behandlung in Kongoussi.

Theodor Sawadogo. © DWHH
Theodor Sawadogo. ©
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"Als ich im Jahr 2003 von meiner HIV-Infektion erfuhr, waren keine ARV-Medikamente in Kongoussi verfügbar. Seit 2006 gibt es die Medikamente auch hier und die Behandlung ist kostenlos."

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung an dieser Seite: 23.04.2008
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