
Burundi ist eines der kleinsten und am dichtesten besiedelten Länder Afrikas. 90 Prozent der 8,2 Millionen Einwohner leben in Armut. Aufgrund wiederkehrender Dürren und begrenzter Anbauflächen ist die Ernährungslage katastrophal. Zusätzlich haben zehn Jahre Bürgerkrieg das Land ruiniert und hunderttausenden von Menschen das Leben gekostet. Die meisten Überlebenden stehen vor dem Nichts. Häuser, Straßen und öffentliche Gebäude sind größtenteils zerstört, zahlreiche Felder verwüstet.

- Gesunde Kinder in Burundi
In den Provinzen Kirundo und Muyinga im Nordosten Burundis unterstützt die Welthungerhilfe deshalb die Menschen dabei, ihre Ernährung zu sichern und wieder eine starke Gemeinschaft zu werden. Durch die Erschließung von Talaue, durch Saatgutproduktion und den Einsatz von Pflanzen, die auch an trockenen Standorten gedeihen, werden beachtliche Erfolge erzielt.
Außerdem werden alternative Einkommensmöglichkeiten ausprobiert. Auch Ziegen werden verteilt, wobei der erste Ziegennachwuchs als Zeichen der Versöhnung an den Nachbarn verschenkt wird.
In eigens errichteten Versöhnungszentren bildet die Welthungerhilfe zudem besonders Frauen zu Schlichterinnen aus. Sie lernen, wie man zwischen Streitparteien vermittelt, was Menschenrechte beinhalten, was Boden- und Familienrecht bedeutet.
Die Familien in Burundi brauchen dringend Saatgut, Hacken und Spaten und viel Wissen über Landwirtschaft und Streitschlichtung.
So können Sie helfen
25 Euro für die Schulspeisung eines Kindes für ein Jahr
11 Euro monatlich genügen für 40 Kilo Bohnen- und 400 Kilo Kartoffelsaatgut. Damit kann eine Familie ein Jahr lang ihre Felder bestellen und zweimal ernten.
