Burundi ist eines der kleinsten und am dichtesten besiedelten Länder Afrikas. Auf einer Fläche vergleichbar mit der des Landes Brandenburg leben 8,2 Millionen Einwohner, 90 Prozent von ihnen in Armut. Die Ernährungslage gilt als katastrophal. Wiederkehrende Dürren und begrenzte Anbauflächen verschärfen die Situation. Armutsbedingte Krankheiten wie Tuberkulose sind häufig und HIV/AIDS breitet sich zunehmend aus.

Burundierin mit Kind. © Welthungerhilfe
Burundierin mit ihrem Sohn

Gewalttätige Auseinandersetzungen haben das Land ruiniert und hunderttausenden von Menschen das Leben gekostet. Mit den friedlichen Wahlen in 2005 kehrte endlich Ruhe ein, doch unter den Folgen der brutalen Kämpfe leiden die Menschen noch immer. Die meisten Überlebenden stehen vor dem Nichts: Häuser, Straßen und öffentliche Gebäude sind größtenteils zerstört, zahlreiche Felder verwüstet.

Die Welthungerhilfe unterstützt die Bewohner dabei, ihre Ernährung wieder zu sichern. Durch die Erschließung von Talauen, die Verteilung von Ziegen, durch Saatgutproduktion und den Einsatz von Pflanzen, die auch an trockenen Standorten gedeihen, wurden bereits beachtliche Erfolge erzielt. Außerdem werden alternative Einkommensmöglichkeiten erschlossen, z.B. durch die Herstellung von Seife, die Vermarktung von Erzeugnissen oder das Angebot von Dienstleistungen.

Damit die Hilfe zur Selbsthilfe dauerhaft greift, stimmt die Welthungerhilfe die Maßnahmen in Landwirtschaft, Aufforstung und Konfliktbearbeitung eng mit der kommunalen Verwaltung ab und führt Beratungen und Trainingskurse durch. Unterernährung und Konflikte sollen künftig der Vergangenheit angehören.

Euro

So können Sie helfen

25 Euro für die Schulspeisung eines Kindes für ein Jahr

11 Euro monatlich genügen für 40 Kilo Bohnen- und 400 Kilo Kartoffelsaatgut. Damit kann eine Familie ein Jahr lang ihre Felder bestellen und zweimal ernten. 

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