Countdown to Copenhagen

Deutschlands Verantwortung für Klimagerechtigkeit

Internationale Konferenz im Vorfeld des Klimagipfels in Kopenhagen.

Flyer

Trockenes Flussbett. © Weiß
Trockenes Flussbett. © Weiß
Drei Wochen vor der Klimakonferenz in Kopenhagen hält die Welt den Atem an: Wird es die Staatengemeinschaft schaffen, sich auf ein gerechtes Klimaschutzabkommen zu verständigen? Ohne Zweifel, viel steht auf dem Spiel.

Wenn es den Regierungen der Welt nicht gelingt, eine Kehrtwende beim CO2-Ausstoß zu beschließen, wird die globale Erwärmung gefährliche Ausmaße annehmen. Doch Klimapolitik bedeutet weit mehr als Umweltschutz.

Wer darf in Zukunft noch wie viel CO2 emittieren?


Bei der Klimapolitik geht es mittlerweile um die Frage nach globaler Gerechtigkeit. Wer darf in Zukunft noch wie viel CO2 ausstoßen? Wie kann sicher gestellt werden, dass die Verursacher des Klimawandels die Menschen im Süden entschädigen, die sich notgedrungen an die klimabedingten Auswirkungen anpassen müssen? Wie kann ein riesiger Innovationsschub ausgelöst werden, um weltweit den Einstieg in eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu schaffen? Und wie können wir die Regierungen der Länder des Südens sowie die vom Klimawandel besonders betroffenen Menschen unterstützen, damit sie dies nicht alleine bewältigen müssen?

Diese Konferenz möchte aus entwicklungspolitischer Sicht über die Klimaverhandlungen diskutieren, weiße Flecken aufzeigen, Erwartungen und Konfliktlinien benennen, Hemmnisse und Lösungswege anführen, um den Antworten ein Stück näher zu kommen.

Mit dabei:

Anote Tong - Präsident Republik Kiribati (angefragt)
Jeremy Rifkin - Foundation on Economic Trends (angefragt)
Prof. Dr. Elmar Altvater (em.)
Dirk Messner - Deutsches Institut für Entwicklungspolitik
Lim Li Lin - Third World Network
Christoph Bals - Germanwatch
Barbara Unmüßig - Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung u.a.

Kooperationspartner:
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit: Welthungerhilfe, Germanwatch, Misereor, Oxfam Deutschland, Brot für die Welt und dem Evangelischen Entwicklungsdienst.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 12. November durch Ausfüllen des elektronischen Anmeldeformulars an.

Veranstaltungsort:
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
10117 Berlin, Schumannstr. 8

Dienstag, 17. November 2009 (15.00 – 22.00 Uhr)
Mittwoch, 18. November 2009 (9.00 – ca. 18.00 Uhr)

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