Drei starke Frauen engagieren sich

Starke Frauen

Janina Hartwig, Michaela May und Gesine Cukrowski unterstützen die Welthungerhilfe

Janina Hartwig hat gerade mit voller Power begonnen, was Michaela May und Gesine Cukrowski schon seit Jahren tun: Die drei beliebten Schauspielerinnen engagieren sich mit ganzer Energie für die Welthungerhilfe.

Kleine Schritte führen zum großen Ziel

Anfang 2017 besuchte die Schauspielerin Janina Hartwig Sierra Leone. Ein geschundenes Land. Bis 2002 hat ein zehnjähriger brutaler Bürgerkrieg mit vielen Kindersoldaten die Menschen traumatisiert. In den Nachkriegsjahren ging es langsam aufwärts, 2014 brach Ebola aus und warf das Land zurück. "Die Welthungerhilfe hat diese Menschen nicht alleine gelassen. Selbst in der Ebola-Zeit waren diese Leute hier und haben Nothilfe geleistet", stellt die Schauspielerin beeindruckt fest.

Janina Hartwig ist eine der prominenten Unterstützerinnen der Welthungerhilfe. Anfang 2017 hat sie Projekte in Sierra Leone besucht. © Justfilms
Janina Hartwig ist eine der prominenten Unterstützerinnen der Welthungerhilfe. Anfang 2017 hat sie Projekte in Sierra Leone besucht. © Justfilms

Zwei Drittel der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft. Aber oft reichen die Erträge nicht, um Hunger und Krankheiten zu verhindern. In Joi, einem kleinen Dorf mitten im Dschungel, zeigt die Welthungerhilfe, wie wild wachsende Pflanzen oder proteinreiche Schnecken den Speiseplan ergänzen, Sanitäranlagen und Hygiene Krankheiten vorbeugen. Ein Konzept mit vielfältiger Wirkung.

Kinder und Eltern werden gesünder, die Frauen gewinnen an Selbstbewusstsein: "Es hat sich im Haushalt vieles geändert. Vorher saßen die Männer nur rum und haben uns beim Kochen zugeschaut. Jetzt helfen sie mit", sagt Veronica G. Sheriff, die die Veränderungen in ihrem Dorf vorantreibt. Stolz zeigt sie Janina Hartwig ein besonderes Buch. Die Schauspielerin erkennt verblüfft: "Dieses Kochbuch ist nicht geschrieben, es ist gemalt. Seite für Seite wird aufgemalt, wie Pflanzen und Gemüse verarbeitet und zubereitet werden. Super interessant und sehr lebendig."

Es ist ein Weg mit vielen kleinen Schritten, der Janina Hartwig überzeugt: "Die Welthungerhilfe geht ran an die Menschen. Sie leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Die Projekte sind langfristig und nachhaltig – das ist für mich sinnvoll."

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Starthilfe für ein würdiges Leben

Als Michaela May Ende 2016 nach Madagaskar reist, lernt sie die zwei Gesichter der Insel an der Ostküste Afrikas kennen. Denn in dem blühenden Naturparadies leben rund 92 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Der Klimawandel trifft das Land hart, besonders im Süden und Südwesten des Landes hungern die Menschen. 55.000 Kinder unter fünf Jahren sterben jedes Jahr an Unter- und Mangelernährung.

Die Welthungerhilfe unterstützt hier vor allem Kleinbauern, um ihre bedrückenden Lebensbedingungen zu verbessern. Wie das genau geschieht, erfährt Michaela May im Dorf Ambatolily, wo sie auf Marie Odile trifft. Die 56-Jährige ist Mitglied der Frauengruppe, die ein Gemüsefeld im Dorf bewirtschaftet. Unter Anleitung der Welthungerhilfe pflanzen sie jetzt auch Mais, Bohnen, Zwiebeln und Kartoffeln an.

Mit Michaela May hat die Welthungerhilfe eine weitere prominente Unterstützerin für Afrika gefunden. Die Schauspielerin besuchte unsere Projekte in Madagaskar. © Michael de Boer/ actionpress für Bauer Stars&Stories
Mit Michaela May hat die Welthungerhilfe eine weitere prominente Unterstützerin für Afrika gefunden. Die Schauspielerin besuchte unsere Projekte in Madagaskar. © Michael de Boer/ actionpress für Bauer Stars&Stories

Michaela May erfährt, wie wichtig diese vitaminreiche Nahrung aber auch Kurse über gesunde Ernährung sind. Denn viele Madagassen essen traditionell nur Reis oder Maniok. Infolge des Nährstoffmangels sind vor allem Kinder mangelernährt und bleiben ihr Leben lang zu klein für ihr Alter. Michaela May überzeugt das Konzept: "Es werden keine Almosen verteilt, sondern hier findet sinnvolle Starthilfe für ein würdiges Leben aus eigener Kraft statt."

Dazu gehört auch ein Aus- und Fortbildungsprogramm für Frauen in schwierigen familiären Verhältnissen. Die Schauspielerin ist beeindruckt: "Es ist schön zu sehen, wie die Frauen aufblühen und zu selbstständigen Kleinunternehmerinnen werden", sagt sie. "Jeder hat ein Recht auf Nahrung – und mit ein wenig Hilfe kann man so viel bewegen."

Ein Besuch bewirkt Unglaubliches

Mit ihrer Reise nach Uganda brachte Gesine Cukrowski 2015 einen Stein ins Rollen, der nicht mehr aufzuhalten ist. Unzählige Aktionen stieß die rührige Berlinerin an, um neben ihrem eigenen finanziellen Beitrag weitere Unterstützer für das Projekt in Karamoja zu begeistern. Rund 230.000 Euro kamen bisher zusammen – und das Welthungerhilfe-Team vor Ort setzte alles daran, das Geld schnell und sinnvoll einzusetzen. "Es ist unglaublich, was schon alles passiert ist", freut sich Gesine Cukrowski.

So konnten beispielsweise insgesamt 546 Ziegen an Frauengruppen oder bedürftige alleinerziehende Frauen und Mütter mangelernährter Kinder übergeben werden. Den Stall finanzierten sie als Eigenbeitrag selbst. Mittlerweile haben viele Ziegen sogar schon Junge bekommen.

Tatkräftige Unterstützung in Uganda: Schauspielerin Gesine Cukrowski ist die dritte starke Frau. Sie engagiert sich schon seit Jahren für unsere Arbeit in der Karamoja-Region. © Weihermann
Tatkräftige Unterstützung in Uganda: Schauspielerin Gesine Cukrowski ist die dritte starke Frau. Sie engagiert sich schon seit Jahren für unsere Arbeit in der Karamoja-Region. © Weihermann

Als Gesine Cukrowski damals aus Karamoja zurückkehrte, ließ sie ein Bild nicht los. Dass die Essensrationen der Kinder in der Jungenschule in Lotome reduziert werden mussten, weil dem Welternährungsprogramm nicht mehr genügend Gelder zur Verfügung standen. "Ich bin so froh, dass die Jungen jetzt dank der Spenden das ganze Jahr über satt werden", sagt sie erleichtert.

An der Schule wurde gleich auch das Bewässerungssystem für den Schulgarten repariert. Doch damit nicht genug. Durch das Engagement der Schauspielerin konnten Mütter, die bei ihren unterernährten Kindern im Krankenhaus ausharrten, mit Essen und Kleidung versorgt werden. Mehrere Schulen erhielten doppelstöckige Metallbetten, nun müssen die Jungen und Mädchen nicht mehr auf dem nackten Boden schlafen.

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Kontakt
Brigitte Schmitz

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