
Verbranntes Land. Hungernde Menschen, unterernährte Kinder, verendete Tiere. Zunehmende Dürre, spärliche Regenzeiten, schlechte Ernteergebnisse - damit müssen die Einwohner des ostafrikanischen Landes schon lange leben. Doch so schlimm war es seit Jahrzehnten nicht: Für Millionen Kenianer ist das Trinkwasser knapp, vier Millionen können sich nicht mehr ausreichend ernähren und sind auf Hilfe angewiesen. Besonders hart trifft es Kleinbauern und Hirten auf dem Land.
In den Distrikten Kajiado, Makueni und Mwingi, arbeitet die Welthungerhilfe mit den Einwohnern am Bau von Regenwasserfängen und -tanks an Schulen. Reparatur und Bau von Brunnen tragen dazu bei, künftig Trockenzeiten besser zu überstehen. Zisternen, die im Rahmen eines umfangreichen Projektes zum Sammeln von Regenwasser an Felsplateaus gebaut wurden, werden in der akuten Notsituation mit Hilfe von Tanklastwagen befüllt.
So können die Menschen sich selbst und ihr Vieh am Leben erhalten, denn in den kommenden Wochen könnte sich die Lage noch verschärfen. Selbst wenn die nächsten Regenzeiten wieder normal ausfallen, wird es Jahre dauern, bis die Bauern und Viehnormaden sich wieder aus eigener Kraft ernähren können.
So können Sie helfen
Mit 69 Euro retten Sie drei Menschen acht Monate lang vor dem Hungertod.
