Düsseldorf ist Partner der Welthungerhilfe und unterstützt Hilfsprojekte in Burkina Faso

Ingeborg Schäuble mit Düsseldorfs Oberbürgermeister Joahim Erwin und einer aufgeweckten Kinderschar. © Jerusalem
Ingeborg Schäuble mit Düsseldorfs
Oberbürgermeister Joachim Erwin und einer
aufgeweckten Kinderschar. © Jerusalem

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist 2008 Partner der Welthungerhilfe. Unter dem Motto "Welthungerhilfe – Düsseldorf reicht die Hand" wird sie ein Jahr lang für die Arbeit der international tätigen Hilfsorganisation mit Ausstellungen sowie Projekten werben und Spenden zusammentragen. Das Geld soll Dörfern rund um die Stadt Kongoussi in Burkina Faso zugute kommen, wo in erster Linie Schulen und Brunnen gebaut sowie Ackerland erschlossen werden sollen.

 

Oberbürgermeister Joachim Erwin erklärte anlässlich der Vorstellung der Partnerschaft: "Gern geht Düsseldorf im nächsten Jahr eine Partnerschaft mit der Welthungerhilfe ein. Wir wollen mit diesem Engagement ein Zeichen setzen und den Ärmsten der Armen die Starthilfe für ein selbstbestimmtes Leben geben." Ziele sind unter anderem, den Anteil der Hungernden und Armen zu halbieren, allen Kindern eine Grundschulbildung zu ermöglichen und die Kindersterblichkeit zu senken.

Jeder kann mitmachen: In Düsseldorf wird es ein breites Bündnis aus Vereinen und Institutionen, Unternehmen und Schulen geben. Es gibt bereits eine Reihe von Zusagen, dass sie ihre Aktivitäten im nächsten Jahr der Welthungerhilfe widmen wollen.

Beispielsweise wird das traditionelle Neujahrskonzert der Wehrbereichsverwaltung West mit dem Luftwaffenmusikkorps am 16. Januar in der Tonhalle im Zeichen der Partnerschaft stehen.

Designstudenten der Fachhochschule Düsseldorf gestalten einen Wagen, der die Partnerschaft zum Thema haben wird. Als erstes in der Landeshauptstadt ansässiges Unternehmen wird Toshiba Anfang nächsten Jahres mit einer namhaften Spende die Partnerschaft unterstützen. Den Höhepunkt der Partnerschaft bildet die Woche der Welthungerhilfe vom 12. bis 19. Oktober mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen. So werden unter anderem Tausende Schülerinnen und Schülern bei den so genannten LebensLäufen für die gute Sache werben.

Die Dorfgemeinschaften nahe der Stadt Kongoussi in Burkina Fasos gehören zu den 15 Dörfern oder Regionen weltweit, die von der Welthungerhilfe als so genannte "Millenniumsdörfer" ausgewählt wurden. An ihrem Beispiel soll gezeigt werden, dass es möglich ist, die Lebensverhältnisse von Menschen in Not dauerhaft zu verbessern. "Ich freue mich auf unsere Partnerschaft und bin zuversichtlich, dass das kommende Jahr ein voller Erfolg wird – für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, für die Welthungerhilfe als Partner und nicht zuletzt für die Menschen in Burkina Faso", erklärte Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Welthungerhilfe. Nach der Partnerschaft Düsseldorfs mit UNICEF im Jahre 1998 und der Unterstützung für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien 2004 steht nun mit der Welthungerhilfe das Projekt in Burkina Faso im Fokus des Engagements.

In den Dörfern um die Stadt Kongoussi sind die Lebensbedingungen der Menschen denkbar hart. Anzeichen von Mangelernährung und eine hohe Kindersterblichkeit zählen zu den sichtbaren Folgen. So stirbt eines von zehn Kindern in den ersten Wochen nach seiner Geburt. Vielfach fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Einschulungsrate beträgt lediglich 42 Prozent.

Letzte Änderung an dieser Seite: 20.11.2007
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