Pressemitteilung - weltwärts

Weltrisikobericht 2014

Einladung zur Pressekonferenz

(03.09) Die Welthungerhilfe lädt herzlich zur Vorstellung des Weltrisikoberichts 2014 ein. Der diesjährige Bericht beinhaltet neben dem WeltRisikoIndex für das Jahr 2014 das Thema Risikoraum Stadt.

 

Der Weltrisikoindex errechnet dabei das Katastrophenrisko für 171 Länder und zeigt globale Hotspots auf. Die Risikoanalyse betrachtet dabei nicht ausschließlich wie oft und wie stark ein Naturereignis (z.B. ein Erdbeben) Menschen bedroht, sondern auch die Verwundbarkeit von Gesellschaften - also beispielsweise die Lebensverhältnisse von Menschen in einem Land.

  • Dienstag, 16. September 2014 um 11 Uhr
  • Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Als Gesprächspartner stehen Ihnen folgende Experten zur Verfügung:

  • PD Dr. Jörn Birkmann, Wissenschaftliche Leiter WeltRisikoIndex, Universität der Vereinten Nationen, Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit
  • Michael Kühn, Referent für Klimapolitik bei der Welthungerhilfe
  • Peter Mucke, Geschäftsführer Bündnis Entwicklung Hilft
  • Dr. Torsten Welle, Leitautor des Weltrisikoindex, Universität der Vereinten Nationen, Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit

Neu ist in diesem Jahr die Berechnung des Katastrophenrisikos für urbane Räume in 140 Ländern. Schnell wachsende Städte, die sich in Ländern mit hoch gefährdeten urbanen Räumen befinden, laufen dabei Gefahr, ihr Katastrophenrisiko zu erhöhen. Eine rapide Urbanisierung führt dazu, dass bis 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städte leben werden; aber längst nicht alle Städte sind für diesen Zuwachs ausgerichtet. Wenn Stadtplanung keine zentrale Rolle eingeräumt wird, besteht in schnell wachsenden Städten die Gefahr, dass sich Slums und informelle Siedlungen ausweiten. Es sind aber genau diese Räume, in denen Menschen sehr verwundbar sind und gleichzeitig besonders Naturgefahren ausgesetzt sind, wie z.B. Favelas in Hanglagen von Rio de Janeiro.

Besondere Beachtung bedürfen die Länder, die sowohl im Weltrisikobericht wie auch in der urbanen Risikoanalyse als sehr risikobehaftet eingestuft werden. Dazu gehören z.B. die Philippinen, Bangladesch aber auch Costa Rica und El Salvador.

Bitte teilen Sie uns per E-Mail an presse@entwicklung-hilft.de mit, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten und ob Sie im Anschluss Interesse an einem persönlichen Gespräch mit den Experten haben. Vielen Dank!

Hinweise an Redaktionen:

Sollten Sie nicht an unserer Pressekonferenz teilnehmen können, vermitteln wir Ihnen gerne persönliche und telefonische  Gesprächstermine unter Speerfreist mit unseren Experten.

Bündnis Entwicklung Hilft – Pressestelle
Melanie Huber
Tel.: +49 (0) 30 / 27877 - 393
E-Mail: presse@entwicklung-hilft.de

Universität der Vereinten Nationen - Pressestelle
Janine Kandel
Tel: + 49 (0) 228 / 815 - 0256
E-Mail: kandel@vie.unu.edu

Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe leisten als Bündnis Entwicklung Hilft akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten.

Das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) befasst sich mit Risiko- und Verwundbarkeitsaspekten menschlicher Sicherheit und den Konsequenzen komplexer Naturgefahren und des globalen Wandels.



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