Die Armen werden noch ärmer

Unser Spezial zur Wirtschafts- und Finanzkrise

Eine Frau in Indonesien sucht auf einer Müllkippe nach Verwertbarem. © Lohnes
Eine Frau in Indonesien sucht auf einer
Müllkippe nach Verwertbarem. © Lohnes
Im Zuge der Finanzkrise lassen die Prognosen inzwischen das Schlimmste für die Entwicklungsländer befürchten. Zu Ursachen zählen unter anderem der Abzug von Investitionen aus den Entwicklungsländern, Exporteinbrüche, eine hohe Inflation und das Ausbleiben der Auslandsüberweisungen von Familienangehörigen.

Finanzkrise trifft Entwicklungsländer mit voller Wucht

 

 

 

Wie die Finanzkrise den Hunger verschärft

Bäuerin in Ecuador: Fallende Nahrungsmittelpreise machen den Kleinbauern zu schaffen. © Lohnes
Die Weltgemeinschaft ist zurzeit mit zwei Krisen konfrontiert: der Nahrungsmittelpreiskrise und der Finanzkrise. Beide Krisen haben maßgeblichen Einfluss auf Ernährungssicherheit und auf finanzielle und wirtschaftliche sowie politische Stabilität.

Darum verändert die Finanzkrise das Leben der Menschen

 

 

Arbeitslosigkeit steigt - Auslandsüberweisungen sinken

Welthungerhilfe-MitarbeiterInnen zur aktuellen Krise

Michael Kühn, Regionalkoordinator der Welthungerhilfe in Haiti

Sie sind dort, wo dringend Hilfe benötigt wird. Sie sprechen mit den Betroffenen und analysieren die Probleme sowie den Hilfsbedarf. Und sie versuchen, gemeinsam mit den Menschen im Land die Lebenssituation für die Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Welthungerhilfe.

So schätzen unsere MitarbeiterInnen die Krise ein

"Die Klimafrage darf trotz Krise nicht ignoriert werden - sonst drohen weitere Katastrophen."

Interview mit Achim Steiner vom UN-Umweltprogramm

Die Wirtschaftskrise ist auch eine Chance, sagt der Chef des UN-Umweltprogramms (UNEP), Achim Steiner (48). Wenn die staatlichen Milliardenhilfen zukunftsfähig investiert werden, könnten weitere Krisen verhindert werden. Allen voran eine globale Nahrungsmittelkrise.

Zum Interview

Keine blühenden Aussichten

Rückläufige Blumenexporte schüren Zukunftsängste in Afrika

Bislang galt die Blumenindustrie als privilegiert: Anders als auf Kaffee- oder Teefarmen sind die Arbeitgeber nicht von Zuweisungen staatlicher Agenturen abhängig, die den Verkauf kontrollieren. Doch nun schlägt die Krise auch hier voll durch.

Es wird mit Massenentlassungen gerechnet

Folgen der Krise oder folgende Krise?

Entwicklungs- und Schwellenländer trifft die Wirtschaftskrise hart

Finanzkrise: Entwicklungsländer leiden am meisten. © pixelio/Altmann

Wenn es eine Wirtschaftskrise gibt, leiden die Armen am meisten. Die Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern sind die eigentlichen Opfer des verfehlten Wirtschaftssystems, das sich in den Industrieländern breitgemacht hat. 

Reinhold E. Thiel über die Auswirkungen der Krise

Letzte Änderung an dieser Seite: 23.06.2009

Die Finanzkrise im Blog

Finanzkrise: Von Hartz IV kann man in den Entwicklungsländern nur träumen

Finanzkrise und Welthunger – welche Antworten haben wir?

Weitere Informationen

UN-Gipfeltreffen zur Finanzkrise: Welthungerhilfe fordert faires Wirtschafts- und Finanzsystem (Juni 2009)

Dieckmann warnt: Zahl der Hungernden aufgrund der Finanzkrise bald über eine Milliarde – weltweite Ernährungssicherheit muss oberste Priorität haben (Mai 2009)

Statement von Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, zur Finanzkrise (April 2009)

Welthungerhilfe zur G20-Erklärung: Ein Schritt in die richtige Richtung, aber Skepsis bleibt (April 2009)

Bärbel Dieckmann zum Internationalen Frauentag. Weltfinanzkrise: "Frauen in Aufsichtsräten und Gremien hätten vielleicht die richtigen Fragen gestellt!"

Brennpunkt 7: Finanzkrise trifft Entwicklungsländer. Eigentliche Verlierer sind Hungernden und Armen (April 2009).

Brennpunkt 5: "Money makes the world go poor" - Auswirkungen der Finanzkrise auf Entwicklungsländer (November 2008)

Brennpunkt 2: Steigende Nahrungsmittelpreise beeinträchtigen Menschliche Sicherheit - Fallbeispiel Burkina Faso (Mai 2008)

Brennpunkt 1: Nahrungsmittelpreise – zwischen Hoffnung und Hunger (März 2008)

Standpunkt: Kampf gegen den Hunger wird auf dem Land entschieden. Ländliche Entwicklung ist Schlüssel für Ernährungssicherheit (Oktober 2008)

Hunger - das Kernthema der Welthungerhilfe

Die Millenniumsdörfer der Welthungerhilfe

Welthunger-Index 2008

16. Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe

© Copyright 2011 Deutsche Welthungerhilfe e.V. – ImpressumKontaktDatenschutz