Die Armen werden noch ärmer
Unser Spezial zur Wirtschafts- und Finanzkrise

Eine Frau in Indonesien sucht auf einer
Müllkippe nach Verwertbarem. © LohnesIm Zuge der Finanzkrise lassen die Prognosen inzwischen das Schlimmste für die Entwicklungsländer befürchten. Zu Ursachen zählen unter anderem der Abzug von Investitionen aus den Entwicklungsländern, Exporteinbrüche, eine hohe Inflation und das Ausbleiben der Auslandsüberweisungen von Familienangehörigen.
Finanzkrise trifft Entwicklungsländer mit voller Wucht
Wie die Finanzkrise den Hunger verschärft

Die Weltgemeinschaft ist zurzeit mit zwei Krisen konfrontiert: der Nahrungsmittelpreiskrise und der Finanzkrise. Beide Krisen haben maßgeblichen Einfluss auf Ernährungssicherheit und auf finanzielle und wirtschaftliche sowie politische Stabilität.
Darum verändert die Finanzkrise das Leben der Menschen
Arbeitslosigkeit steigt - Auslandsüberweisungen sinken
Welthungerhilfe-MitarbeiterInnen zur aktuellen Krise
Sie sind dort, wo dringend Hilfe benötigt wird. Sie sprechen mit den Betroffenen und analysieren die Probleme sowie den Hilfsbedarf. Und sie versuchen, gemeinsam mit den Menschen im Land die Lebenssituation für die Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Welthungerhilfe.
"Die Klimafrage darf trotz Krise nicht ignoriert werden - sonst drohen weitere Katastrophen."
Interview mit Achim Steiner vom UN-Umweltprogramm
Die Wirtschaftskrise ist auch eine Chance, sagt der Chef des UN-Umweltprogramms (UNEP), Achim Steiner (48). Wenn die staatlichen Milliardenhilfen zukunftsfähig investiert werden, könnten weitere Krisen verhindert werden. Allen voran eine globale Nahrungsmittelkrise.
Keine blühenden Aussichten
Rückläufige Blumenexporte schüren Zukunftsängste in Afrika
Bislang galt die Blumenindustrie als privilegiert: Anders als auf Kaffee- oder Teefarmen sind die Arbeitgeber nicht von Zuweisungen staatlicher Agenturen abhängig, die den Verkauf kontrollieren. Doch nun schlägt die Krise auch hier voll durch.
Folgen der Krise oder folgende Krise?
Entwicklungs- und Schwellenländer trifft die Wirtschaftskrise hart
Wenn es eine Wirtschaftskrise gibt, leiden die Armen am meisten. Die Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern sind die eigentlichen Opfer des verfehlten Wirtschaftssystems, das sich in den Industrieländern breitgemacht hat.
Die Finanzkrise im Blog
Finanzkrise: Von Hartz IV kann man in den Entwicklungsländern nur träumen
Finanzkrise und Welthunger – welche Antworten haben wir?
Weitere Informationen
Statement von Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, zur Finanzkrise (April 2009)
Brennpunkt 1: Nahrungsmittelpreise – zwischen Hoffnung und Hunger (März 2008)
