Frauen sichern Stabilität und Fortschritt in Entwicklungsländern

Ingeborg Schäuble bei einem Projektbesuch in
Madagaskar. © BoleschDie Arbeit der Welthungerhilfe konzentriert sich besonders auf die Stärkung der Frau in den Entwicklungsländern. "Es geht nicht nur um Bildung, sondern auch um Landrechte, den Zugang zu Krediten und die Beteiligung bei der Lösung von Konflikten. Frauen sind unverzichtbar für Entwicklung und Fortschritt", betont die Vorsitzende der Welthungerhilfe, Ingeborg Schäuble. "Die Lage in den Entwicklungsländern kann langfristig nur verbessert werden, wenn die Frauen dort stärker gefördert werden".
Frauenporträts
Managerinnen des Überlebens
Ob Krieg oder Wiederaufbau - Frauen und Mädchen tragen die Hauptlast für das Überleben der Schwächeren in ihrer Gesellschaft. Clementine aus Ruanda, Bibiana aus Angola und Selvarathy aus Sri Lanka sind solche "Managerinnen" des Überlebens.
Frauen im Krieg
Ein langer Leidensweg
Frauen sind von bewaffneten Konflikten anders betroffen als Männer: Als Versorgerinnen, als Opfer, seltener auch als Täterinnen. Die Zahl getöteten Männer liegt meist höher. Frauen leiden hingegen stärker unter den Kriegsfolgen.
Traumabewältigung
Eine wichtige Konfliktprävention
Erlebte Gewalt macht krank. Wer Zeuge von Gräueltaten wird, flüchtet sich in psychische Krankheiten - eine Flucht vor den Erinnerungen. Ohne fremde Hilfe können diese Menschen kaum noch in normales Leben führen. Wie kann den Opfern geholfen werden?
Audio-Serive
Ingeborg Schäuble spricht über die Situation von Frauen in Afrika zum Weltfrauentag 2007
Weitere Informationen
Myanmar - Wie eine 22-Jährige neue Hoffnung schenkt (März 2007)
Orientierungsrahmen Gender in der Entwicklungszusammenarbeit
Grafiken zum Thema "Frauen"
Ein weiter Weg bis zur Gleichberechtigung: Frauen in Afrika südlich der Sahara
