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Woche 2013: Ansprache von Bundespräsident Gauck

Joachim Gauck zur Woche der Welthungerhilfe 2013

Fernsehansprache des Bundespräsidenten

Sehen Sie hier die Rede von Bundespräsident Joachim Gauck, Schirmherrn der Welthungerhilfe, vom 13. Oktober 2013 zu den bundesweiten Aktionen im Rahmen der Woche der Welthungerhilfe.

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,

in unseren eigenen Kindern erkennen wir die Freude und die Potentiale, die in jedem Kind dieser Welt stecken. So geht es auch mir, wenn ich in das Gesicht eines meiner Enkel blicke. Damit jedoch Kinder ihre Möglichkeiten voll entfalten können, brauchen sie in den ersten zwei Jahren neben Zuwendung und Liebe eine ausgewogene Ernährung. Mängel in dieser Zeit haben unumkehrbare Folgen: Sie beeinflussen das Wachstum des Körpers, die Entwicklung des Gehirns und die Anfälligkeit für Krankheiten. Ein Mangel an guter Ernährung in den ersten tausend Tagen bedeutet stets auch einen Mangel an Möglichkeiten im späteren Leben. 

Mit der Würde des Menschen ist dies nicht vereinbar. Das Recht auf ausreichende Ernährung ist ein Menschenrecht, das gerade für Kinder gelten muss. Zum Glück engagieren sich unzählige Organisationen gegen Hunger und Armut. In diesem Kampf gegen Mangelernährung gibt es Erfolge, die uns hoffnungsvoll stimmen dürfen: Die Zahl der unterernährten Kinder ist seit 1990 um die Hälfte zurückgegangen. Aber: Noch immer stirbt heute alle zehn Sekunden ein Kind unter fünf Jahren, weil es an Nahrung fehlt. Deshalb dürfen wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen. Jeder kann etwas tun. Zum Beispiel: Unterstützen Sie die Welthungerhilfe.

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50 Jahre Welthungerhilfe

Rede des Bundespräsidenten

Der Schirmherr der Welthungerhilfe, Bundespräsident Joachim Gauck ging in seiner Rede vom 14. Dezember 2012 auf den weltweiten Hunger ein.

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