Frauen weltweit: Alle sind gleich, Männer sind gleicher

Porträt einer jungen Frau in Nailumpe, Kenia. © Grossmann
Porträt einer jungen Frau in Nailumpe, Kenia.
© Grossmann
Seit über 100 Jahren wird der Internationale Frauentag gefeiert. Haben Frauen nicht mittlerweile die gleichen Rechte wie Männer? Einblicke in die Projekte der Welthungerhilfe und in die Industrieländer zeigen: Es gibt immer noch viel zu tun.

 

 

 

 

 

 

 

Nicht nur gut für Frauen: Geschlechtergerechtigkeit  durch Entwicklungszusammenarbeit

Auf dem Land schleppen Kongolesinnen das schwere Brennholz manchmal mehrere Stunden lang. © Meissner
Auf dem Land schleppen
Kongolesinnen das schwere
Brennholz oft mehrere
Stunden lang. © Meissner
Fast überall auf der Welt sind Frauen gegenüber Männern wirtschaftlich, sozial, politisch und rechtlich benachteiligt. Sie werden schlechter bezahlt, sind in größerem Ausmaß von Armut und Hunger betroffen und leiden am meisten unter Krieg und Gewalt. Warum lässt sich diese Ungleichheit so schwer aufheben – trotz jahrzehntelanger Frauenförderung, Quoten und Feminismus? Und was unternehmen Entwicklungsorganisationen, um die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern.

Lesen Sie mehr zum Thema Gender in der Entwicklungszusammenarbeit

 

 

 

Unterstützung ganz konkret

Ausgewählte Hilfsprojekte der Welthungerhilfe

Liberianerin verputzt eine Wand. © WHH
Liberianerin verputzt eine
Wand. © WHH
Die Welthungerhilfe setzt sich in ihrer Projektarbeit aktiv für Frauen und Gleichberechtigung ein. In Indien fördert sie beispielsweise die Gründung und Vernetzung von Frauen-Selbsthilfegruppen. Auch in Ecuador und Burundi stärkt die Welthungerhilfe die Stellung der Frauen in den Dorfgemeinschaften.

Erfahren Sie mehr über unsere Hilfsprojekte:

Stärkung von Frauen-Selbsthilfegruppen in Indien

Frauen in Burundi - Für Versöhnung und Fortschritt

 

 

"Frauen in Aufsichtsräten und Gremien hätten vielleicht die richtigen Fragen gestellt!"

Bärbel Dieckmann zum Internationalen Frauentag

Bärbel Dieckmann, Präsidentin der
Bärbel Dieckmann,
© Jungeblodt / WHH
Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, erläutert im Vorfeld des Weltfrauentags 2009 (08. März) ihre Sicht auf die internationale Lage der Frauen. Sie betont, dass Frauen oft die zuverlässigeren Partner etwa in Mikrokreditprogrammen sind, gleichzeitig aber nach wie vor stärker unter kriegerischen Konflikten leiden.

 Hören Sie sich das komplette Interview zum Weltfrauentag an.

 

 

 

Grafik: Arbeitslosigkeit ist weiblich

Weltweit hat nur ein Viertel der Frauen gesicherte Arbeit

Grafik: Arbeitslosigkeit ist weiblich.
Grafik: Arbeitslosigkeit ist
weiblich
Weltweit arbeiten knapp drei Milliarden Menschen – etwa 1,8 Milliarden Männer und 1,2 Milliarden Frauen. Doch die Arbeit ist sehr ungleich verteilt – und selbst bezahlte Arbeit bedeutet noch längst keine soziale Sicherheit. Fast die Hälfte aller Frauen über 15 Jahren hat überhaupt keinen Zugang zu wirtschaftlichen Aktivitäten: Über 1,1 Milliarden Frauen müssen für ihre Familien sorgen – Kinder erziehen, Wasser holen, kochen, auf dem Feld mitarbeiten, die Wohnung in Ordnung halten.

Zur Grafik

 

 

 

Frühwarnsystem in Nicaragua

Von der Wachsamkeit der Bäuerin Doña Francisca in Nicaragua hängen viele Menschenleben ab.

Die Bäuerin Doña Francisca funkt ins Tal, um den Wasserstand des Flusses durchzugeben. © Kopp
Doña Francisca funkt ins Tal,
um den Wasserstand des
Flusses zu melden. © Kopp
Das Wasser tobt und wütet. Es reißt Doña Francisca aus dem Schlaf. Ein Blick auf den Niederschlagsmesser im Garten bestätigt ihr, was sie erwartet hat: Der Bach vor ihrer Haustür ist wieder ein reißender Strom, der Regenmesser zeigt wahre Sturzfluten an. Höchste Zeit, die Dörfer im Tiefland per Funk vor der drohenden Flut zu warnen. "San Mateo, San Mateo. Ist da San Mateo?"

Mehr über Doña Francisca und ihre Arbeit als Funkerin

 

 

 

 

Ejigayehu Teshome: "Durch die Schule habe ich eine Zukunft."

Frauenporträts aus den Millenniumsdörfern der Welthungerhilfe


Ejigayehu mit Großmutter.
© Luttert

Ejigayehu wurde als Dritte von insgesamt neun Geschwistern im Millenniumsdorf Sodo in Äthiopien geboren. Während der Woche lebt sie im Haus der Großmutter, wo sie sich ein Zimmer mit sechs anderen Verwandten teilt. Sie ist froh dort zu wohnen, denn so ist es ihr möglich, die weiterführende Schule zu besuchen.

Ejigayehu geht gern zur Schule!

Weitere Porträts aus den Millenniumsdörfern

 

 

Letzte Änderung an dieser Seite: 05.03.2009
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