Von Gengenbach bis zur Chinesischen Mauer: Radeln für Tadschikistan

Markus Wagner - noch in Gengenbach und bald
auf großer Reise. © Wagner
Im Februar 2008 hat Markus Wagner Großes vor: 15.000 Kilometer möchte der 31-Jährige radeln. Von Gengenbach im Schwarzwald bis ans Gelbe Meer nach China. Und alles für einen guten Zweck – für die Welthungerhilfe sowie für das Deutsche Youth for Understanding Komitee (YFU), eine gemeinnützige Schüleraustauschorganisation. Dabei durchquert der Baden-Württemberger mindestens 19 Länder. Auf die Höhepunkte seiner Tour freut Wagner sich schon besonders: die Alpen, der Balkan, die Berge des Kaukasus und die Chinesische Mauer.

Markus Wagner. © WagnerMarkus geht es bei seinem ehrgeizigen Vorhaben nicht nur um die sportliche Herausforderung. Oder um die pure Freude am Reisen. In erster Linie sammelt er Spenden für das Millenniumsdorf der Welthungerhilfe Veshab in Tadschikistan. Dreiviertel der Bewohner des abgelegenen Bergdorfs gelten als arm. Die Folgen des Zusammenbruchs der ehemaligen Sowjetunion sowie des fünfjährigen Bürgerkrieges sind noch immer deutlich spürbar.
Mit dem Geld soll vor allem der landwirtschaftliche Sektor verbessert werden, um so die Einnahmen der rund 2.000 Dorfbewohner langfristig zu sichern. Dazu erhalten sie Schulungen zum Anbau, Lagerung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten.
Damit mindestens 15.000 Euro zusammenkommen, sammelt der ambitionierte Jurist einen Euro pro gefahrenen Kilometer. Während der Tour wird Markus ein Reisetagebuch im Internet (Blog) führen. So kann jeder Interessierte die Erlebnisse miterleben und sich ständig informieren.
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Weitere Informationen
Blog von Markus Wagner: www.grenzenlosradeln.de
Von Gengenbach bis zur Chinesischen Mauer: Radeln für Tadschikistan
Nach 170 Tagen auf dem Fahrrad: Ankunft im Millenniumsdorf Veshab in Tadschikistan
Interview: Markus berichtet u.a. über die Vorbereitungen seiner Tour
Erfahren Sie mehr über die Millenniumsdörfer der Welthungerhilfe
Weitere Informationen über das Land
Tadschikistan erholt sich langsam, aber spürbar (November 2006)
