Welthungerhilfe bedankt sich für Unterstützung: Grüne Woche sammelt für Erdbebenopfer in Haiti

 

Auch SPD-Politikerin Andrea Nahles untestützte die Welthungerhilfe bei der Grünen Woche in Berlin. © Hoffmann
Auch SPD-Politikerin Andrea Nahles untestützte
die Welthungerhilfe bei der Grünen Woche in
Berlin. © Hoffmann
Die ersten Worte beim Eröffnungsempfang zur Internationalen Grünen Woche  galten der Welthungerhilfe: Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner appellierte an die geladenen Gäste, den Spendenaufruf für Erdbebenopfer in Haiti zu unterstützen. Die Eröffnung der zehntägigen Messe wurde von dem schwersten Erdbeben in dem Karibikstaat seit 200 Jahren überschattet.

Schnell entwickelte sich eine große Dynamik. Welthungerhilfe-Partner aus Landwirtschaft und Ernährungsindustrie schlossen sich an: Landesverbände, große Unternehmen und kleinere Betriebe, Einzelpersonen, Aussteller und Messebesucher machten mit und spendeten. So kamen bis Dienstagnachmittag über 880.000 Euro für die Überlebenden der schrecklichen Katastrophe zusammen. Dienstag überreichten der Präsident des Milchindustrieverbandes und der Pressesprecher des Landmaschinen-Herstellers CLAAS die gesammelte Summe im Rahmen der ZDF-Spendengala.

Und das Engagement zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti läuft weiter. Die Vereine der LandFrauen und LandJugendlichen starteten eigene Aufrufe und Aktionen. Die Messe Berlin schloss sich an und informierte alle 1700 Aussteller auf der Grünen Woche.

Bei der Grünen Woche entwickelte sich der Welthungerhilfe-Stand mit seinen fünf Fahrradergometern zum Publikumsrenner. Gleich am ersten Tag übertrafen Berliner Schulklassen das Tageslimit für die anvisierte Strecke Berlin-Liberia. Insgesamt sollen bis zum Ende der Messe junge und alte Messebesucher 5.573 Kilometer auf den Fahrrädern zurücklegen. Das ist die Strecke von Berlin nach Monrovia/Liberia, die von den Mitgliedsverbänden der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie in bare Münze zugunsten eines Welthungerhilfeprojektes in Liberia umgewandelt werden. In Liberia unterstützt die Welthungerhilfe im Großraum Monrovias und Tubmanburg 1.500 Kleinbauern und ihre Familien.

Prominenten Besuch bekam der Stand von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Beide unterhielten sich sichtlich angeregt mit den engagiert radelnden Schülern. Klaus Wowereit legte nebenbei 0,4 km auf dem Drahtesel zurück. Die Welthungerhilfe-Präsidentin Bärbel Dieckmann schaffte es auf zehn und Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe, sogar auf über elf Kilometer. Beide nutzten die Gelegenheit des gemeinsamen Radelns für einen lockeren Talk auf dem Rad. Schon vor Ende der Messe zeichnet sich ab, dass die Strecke von Berlin nach Liberia problemlos erreicht wird.


Die Welthungerhilfe bedankt sich für dieses große Engagement und das Bekenntnis der Branche und der Internationalen Grünen Woche zu langfristig orientierter Wiederaufbauhilfe. Messebesucher können sich am Stand der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie in Halle 1.2 und auf dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2 über die Arbeit der Welthungerhilfe in Haiti, Liberia und vielen anderen Ländern informieren. Dort finden Sie auch Überweisungsträger und Laptops, auf denen sie online spenden können.

Euro

Letzte Änderung an dieser Seite: 21.01.2010
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