Erdbeben in Haiti: Hintergründe und Geschichten

In Haiti lachen die Menschen wieder
(Januar 2012) Zwei Jahre ist es her: Am 12. Januar 2012 bebte in Haiti die Erde. Große Teile der Hauptstadt wurden zerstört und weite Landstriche im Süden des Landes verwüstet, hundertausende Menschen starben. Doch seitdem hat sich im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre einiges getan, berichtet Dirk Günther, Regionalkoordinator der Welthungerhilfe in Haiti.

Besser gegen Katastrophen gewappnet
(Januar 2012) Die Welthungerhilfe will die Bevölkerung dreier Gemeinden im Süden Haitis besser gegen Naturkatastrophen und ihre Folgen vorbereiten. Nach einer gründlichen Analyse der örtlichen Situation, werden individuelle Strategien zum Schutz entwickelt. Es gibt lokale Frühwarnsysteme, die eine rechtzeitige Evakuierung der Menschen ermöglichen. Die Menschen lernen, wie sie logistisch und technisch Notfallhilfe leisten können.
Hilfsprojekt in Haiti: Risiko bewusst und besser gegen Katastrophen gewappnet

Gesicherte Wasserversorgung im Cholera-Gebiet
(Dezember 2011) Als im selben Jahr des Erdbebens in Haiti im Oktober 2010 erste Fälle von Cholera bekannt wurden, war schnelle Hilfe für die traumatisierte Bevölkerung nötig. Die Welthungerhilfe setzte sich für sauberes Trinkwasser in Haiti ein. In ihrem Gericht zeigt sie, dass die Menschen in ihren Projektgebieten jetzt vor verunreinigtem Wasser geschützt sind.
In kleinen Schritten zurück zur Normalität
(Oktober 2011) Suanita Joseph ist 42 Jahre alt und lebt in Papatam im Süden Haitis. Das schwere Erdbeben im Januar 2010 hat ihr damals schon marodes Haus unbewohnbar gemacht. Doch bald schöpfte die Familie wieder Hoffnung: Die Welthungerhilfe baute die zerstörten Häuser gemeinsam mit den Anwohnern Papatams wieder auf.
Haiti: "Das Wasser bringt uns Bildung"
(Juni 2010) Stolz steht Marcelais Dortélus vor seinem Feld: In sauberen Reihen sprießen Karotten und Zwiebeln aus der roten Lehmerde, dazwischen wachsen sattgrüne Bananenstauden. Es scheint eine gute Ernte zu werden, glaubt der Familienvater. Die Familie des Kleinbauern wohnt in Leban, im Nordwesten Haitis.
Kleiner Wohlstand dank Bewässerungskanal

Die Katastrophe geschah an ihrem Hochzeitstag
(Januar 2011) Für Immacula Pierre aus der Stadt Jacmel im Süden Haitis sollte der 12. Januar der schönste Tag ihres Lebens werden: ihr Hochzeitstag. Doch es wurde einer der schlimmsten Tage, den sie jemals erlebte.
Letterbox Haiti
Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Haiti und bestellen Sie die Letterbox zum 1. Jahrestag des Erdbebens (freiwillige Schutzgebühr 2 €): info@welthungerhilfe.de.
Weitere InformationenIst
Beispiel für ein Projekt der Welthungerhilfe in Haiti: Gegen Katastrophen gewappnet
Aktivitäten unserer Bündnis-Partner
"Nach der Katastrophe – Schulen für Haiti. Handreichung für den Unterricht."

