Wo und wie wir arbeiten
Interaktive Karte: So geht's

Finden Sie unsere Projekte direkt in der Weltkarte! Per Klick auf die Symbole gelangen Sie zum Projekt. Oder suchen Sie mithilfe des Filters Projekte speziell nach Kontinent, Land oder Thema.

Haiti: Nothilfe nach Wirbelsturm Isaac

Nothilfe nach Sturm Isaac

Menschen flohen vor Überflutungen

(04.09.2012) Knapp zwei Wochen sind seit dem verheerenden Wirbelsturm Issac vergangen. Nach und nach wird nun klar, welche Schäden er vor allem im Süden Haitis angerichtet hat. In den Fluten haben viele Menschen in Jacmel, Petit-Goâve und Grand Goâve fast ihr gesamtes Hab und Gut verloren. In Grand Goâve wurden zum Beispiel 1.418 Häuser beschädigt, 99 überflutet und 7 komplett weggeschwemmt.  Zudem verendeten fast 4.250 Tiere und es wird damit gerechnet, dass die Ernte in der betroffenen Region weitestgehend vernichtet wurde.

In den Fluten haben viele Menschen in Jacmel, Petit-Goâve und Grand Goâve fast ihr gesamtes Hab und Gut verloren.
In den Fluten haben viele Menschen in Jacmel, Petit-Goâve und Grand Goâve fast ihr gesamtes Hab und Gut verloren.

Nachdem die Evakuierung durch die lokalen Komitees reibungslos verlaufen ist, haben die Menschen in Notunterkünften Zuflucht gesucht. In der Schule "Le Renouveau" sind 170 Personen untergekommen: Das Gebäude war vom Erdbeben 2010 stark zerstört worden und wurde von der Welthungerhilfe in monatelanger Arbeit komplett renoviert.

Die Menschen in "Le Renouveau" und in den anderen Notunterkünften bekommen als erste Hilfsmaßnahme Nahrungsmittel, Decken, Schlafmatten und Wasserkanister "Das Ziel ist, dass die Flutopfer schnell wieder selbst Fuß fassen können. Deshalb werden wir bald mit Aufräumarbeiten beginnen. Dafür werden wir Werkzeuge und Schubkarren zum Ausgraben und Entschlammen zur Verfügung stellen", so Beate Maass, Projektleiterin der Welthungerhilfe in Haiti.

Insgesamt profitieren im Augenblick 540 Menschen von den Nothilfeaktivitäten der Welthungerhilfe in Petit-Goâve und Grand Goâve.

Aktuelle Kommentare

Keine Kommentare

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Beteiligen Sie sich an der Diskussion und schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel. Ihr Name/Nickname wird dabei veröffentlicht, Ihre E-Mail Adresse selbstverständlich nicht.

** Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihren Kommentar erst prüfen, bevor dieser auf der Webseite erscheint. Weitere Informationen finden Sie in unserer Nettiquette.

* Pflichtfeld
Aktuelle Berichte zum Projekt
Steiniger Weg zurück ins Leben

Steiniger Weg zurück ins Leben

Fünf Jahre nach dem Erdbeben in Haiti

(Januar 2015) Bauer Merilien Hyacinthe hat das Erdbeben 2010 viel Leid gebracht. Doch heute ist er stolz. Denn seine Ernten sind gut und er kann seine Kinder wieder zur Schule schicken.

Häuser für mein Land

Häuser für mein Land

Fünf Jahre nach dem Erdbeben in Haiti

(Januar 2015) Bei dem schweren Erdbeben 2010 starben 217.000 Menschen, 2,3 Millionen wurden obdachlos. Ingenieur Joseph Edner baut gemeinsam mit seinen Landsleuten neue Häuser. Er fordert: "Wir Haitianer müssen Akteure unserer Entwicklung sein."

Harte Arbeit zahlt sich aus

Harte Arbeit zahlt sich aus

Poirier wappnet sich gegen Krisen

(Juni 2014) Was haben Kompost und Marmelade mit einer besseren Zukunft zu tun? Unser Mitarbeiter Christian Stark berichtet aus dem Millenniumsdorf Poirier auf Haiti.

Landwirtschaft lohnt sich!

Landwirtschaft lohnt sich!

Endlich volle Märkte auf Haiti

(Oktober 2013) Mit neuen Ideen und Methoden bringen die Menschen auf Haiti die Landwirtschaft wieder in Schwung. Was ist heute anders?

Sein Job ist die Hoffnung

Sein Job ist die Hoffnung

Von Beruf Hoffnungsträger

(September 2013) Ein Job in der Entwicklungszusammenarbeit, wäre das was für dich? Dirk Guenther arbeitet für die Welthungerhilfe in Haiti. Er erzählt, was ihn motiviert.

Haiti: Langer Atem lohnt sich!

Haiti: Langer Atem lohnt sich!

Langfristige Arbeit sorgt für Verbesserungen

(Juli 2013) Wie soll ein Land langfristig gegen Hunger und Armut kämpfen, wenn regelmäßig Naturkatastrophen drohen? Ein Erfolgsbericht aus Haiti.

Katastrophen einplanen!

Katastrophen einplanen!

Nothilfe muss Teil des Lebens auf Haiti sein

(Januar 2013) Haiti hat schon viele Katastrophen erlebt. Wie kann man beim nächsten Erdbeben oder Wirbelsturm besser vorbereitet sein? Rafaël Schneider im Interview.