Haiti - Cash-for-Work-Maßnahmen helfen den Menschen beim Wiederaufbau ihrer Heimat.

Rund ein halbes Jahr ist es nun her, dass das verheerende Erdbeben den Karibikstaat Haiti in seinen Grundfesten erschütterte. Für viele Haitianer steht auch heute noch das tägliche Überleben im Vordergrund. Ein Großteil der Familien, die ihre Häuser verloren, lebt noch immer in Zelten. Aber es gibt auch positive Signale. Viele Straßen und Plätze konnten wieder frei geräumt werden und eine erste Ernte reift auf den Feldern.

Video: Beladung der LKWs mit Hilfspaketen
Video: Beladung der LKWs mit Hilfspaketen

In Haiti geht es aber nicht nur um Wiederaufbau, es geht um einen Neuanfang: die Einwohner des Landes sollen nicht nur die katastrophalen Folgen des Bebens überwinden, sondern für künftige Herausforderungen besser gerüstet sein. Die Welthungerhilfe hat dafür ein Fünf-Jahres-Programm festgelegt. Hierin greifen Maßnahmen der Soforthilfe eng ineinander mit langfristiger Entwicklung. Die Aktivitäten reichen von der Trinkwasserverteilung in Port-au-Prince bis zur Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten und der verstärkten Katastrophenvorsorge.

Die Planungen sehen außerdem vor, Wasserleitungen und Bewässerungssysteme zu überprüfen und bei Bedarf zu erneuern. Gezielte Wiederaufforstung sowie die Einführung von ertragreicheren und umweltfreundlichen Anbautechniken tragen zum Ressourcenschutz bei und sorgen für eine bessere Ernährung. Da Haiti regelmäßig von Wirbelstürmen heimgesucht wird, finden begleitende Fortbildungen in der Katastrophenvorsorge statt.

Bei allen Aktivitäten sind nicht nur Experten gefragt, sondern auch das traditionelle Wissen der Bevölkerung. Daher sind die jetzigen und künftigen Nutzer, kommunale Vertreter und lokale Autoritäten intensiv an allen Planungen beteiligt. Haiti wird noch lange auf Hilfe von außen angewiesen sein. Damit dies für die Menschen kein Leben in Abhängigkeit bedeutet, wird die Welthungerhilfe sie darin stärken, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Euro

Spenden

So können Sie helfen

10 Euro genügen bereits für drei leichte Decken.

Für 20 Euro erhält eine Familie eine Plastikplane und Seile zur Errichtung einer Notunterkunft.

25 Euro reichen, damit zehn Menschen einen Tag lang sauberes Wasser trinken können.

Mit 40 Euro kann eine fünfköpfige Familie mit Küchenutensilien (Töpfe, Besteck, Becher) ausgestattet werden.

100 Euro sichern das Überleben einer fünfköpfigen Familie für acht Tage.

Jetzt helfen!

Fragen zur Förderpartnerschaft und Hilfsprojekten

Für weitere Informationen können Sie sich gerne an Frau Helene Mutschler wenden:

Telefon: 0228 / 22 88 - 278

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