Sanitäranlagen

Ein Tabu brechen und Leben retten

Weltweit haben über 2,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen. Kinder, Frauen und Männer verrichten ihre Notdurft neben der Straße, auf dem offenen Feld - ohne Schutz, ohne Hygiene. Kein Zugang zu sanitären Einrichtungen bedeutet: Fäkalien werden nicht entsorgt und verseuchen das Grundwasser. Darüber zu reden ist ein Tabu. Ein Tabu, das täglich 5.000 Kindern das Leben kostet.

Deshalb unterstützt die Welthungerhilfe die Beratung und Gesundheitsvorsorge in den armen Ländern dieser Erde.

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Haiti

Hilfe für die Opfer des Erdbebens

Am späten Nachmittag des 12. Januar 2010 erschütterte eines der schwersten Erdbeben seit 200 Jahren den Karibikstaat Haiti. Ganze Teile des bitterarmen Landes wurden dabei zerstört.

Die betroffenen Familien mit dem Nötigsten zu versorgen, ist das Gebot der Stunde. Mit der Verteilung von Trinkwasser und Lebensmitteln und anderen dringend benötigten Hilfsgütern wurde bereits begonnen. Eine der ersten Hilfslieferungen erhielten ein Kinderheim und ein Krankenhaus.

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Dürre in Kenia

Ihre Spende rettet Leben

Verbranntes Land. Hungernde Menschen, unterernährte Kinder, verendete Tiere. Zunehmende Dürre, spärliche Regenzeiten, schlechte Ernteergebnisse – damit müssen die Einwohner des ostafrikanischen Landes schon lange leben.

Laos

Wie Frauen den Hunger besiegen

Vergessene Welt – so heißt übersetzt die abgelegene Bergregion im Norden von Laos. Mehr als die Hälfte der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. Jedes zweite Kleinkind ist unterernährt. Die Menschen werden im Durchschnitt nur 54 Jahre alt.

Kongo

Frieden stärken und Perspektiven schaffen

Tausende Kinder wurden während des Krieges im Kongo als Kindersoldaten zwangsrekrutiert. Und auch nach dem Krieg setzt sich das Leid dieser Kinder fort. Gewalt erscheint vielen dieser schwer traumatisierten Jugendlichen auch in Friedenszeiten als einzig mögliche Überlebensstrategie.

Äthiopien

Frauen stärken - die Welt verbessern

Die Menschen, die von ihren Dörfern nach Addis Abeba kommen, träumen von einem besseren Leben. Doch die Hauptstadt Äthiopiens bringt vor allem den Frauen nur Enttäuschung und Leid. Das will die Welthungerhilfe ändern und unterstützt deshalb die Frauen mit Kleinkrediten und zeigt ihnen, wie sie Stadtgärten anlegen können.

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