Vorstandsmitglied der Welthungerhilfe verstorben

Welthungerhilfe trauert um Manfred Hochwald

Nachruf zum Tod von Manfred Hochwald

Manfred Hochwald.
Manfred Hochwald.
(19.10.2009). Die Welthungerhilfe hat mit großer Bestürzung und tiefer Trauer auf die Nachricht vom Tod Manfred Hochwalds reagiert, der seit letztem Jahr als verantwortlicher Vorstand die Projekt- und Programmarbeit der Organisation leitete. Der 59-Jährige war am Wochenende völlig überraschend und unerwartet gestorben.

"Wir verlieren mit Manfred Hochwald nicht nur einen Teil unserer Geschichte, sondern einen unermüdlichen Kämpfer, der sich fast vierzig Jahre für die Menschen im Süden eingesetzt hat. Er war nicht nur ein Urgestein unserer Organisation sondern der Entwicklungszusammenarbeit überhaupt", würdigte ihn Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe.

Manfred Hochwald begann seine Tätigkeit bei der Welthungerhilfe 1976 als Referent Lateinamerika, nachdem er zuvor zwei Jahre für den DED in Ecuador gearbeitet hatte. Drei Jahre später übernahm er die Leitung des Referates und führte es mit großer Kompetenz und Hingabe mehr als zwanzig Jahre. 2003 wurde der studierte Landwirt zum Leiter der gesamten Programmabteilung der Welthungerhilfe berufen.

Unter seiner Führung wurden wichtige Entwicklungen wie die Gründung der Alliance2015, einem Verbund von sieben europäischen Nichtregierungsorganisationen, sowie die Dezentralisierung der Programmarbeit vorangetrieben. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass die Welthungerhilfe eine der größten und anerkanntesten Entwicklungsorganisationen in Deutschland geworden ist und ihre politische Eigenständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit bewahrt hat. Seit November 2008 hat Manfred Hochwald den Bereich Programme und Projekte als Mitglied des Vorstandes geführt.

 

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