Über Hygiene aufklären

Sauberes Wasser beugt Krankheiten vor

Die Welthungerhilfe führt derzeit 30 Projekte im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) mit einem Gesamtvolumen von 20 Millionen Euro durch. Regionaler Schwerpunkt ist der ländliche Raum in Afrika und Asien.

Mädchen hält Hände unter fließendes Wasser.
In vielen Ländern repariert die Welthungerhilfe mit den Einheimischen marode Wasserleitungen oder beschädigte Brunnen. © Grossmann


Insgesamt profitieren rund eine Millionen Menschen von reparierten oder neu erbauten Trinkwasserversorgungsanlagen.

Sanitäre Grundversorgung und Trinkwasserhygiene gehören bei allen Wasserprojekten dazu: Durch den Bau von Toilettenanlagen und Handwascheinrichtungen an Grundschulen setzt sich die Welthungerhilfe dafür ein, dass ein verbessertes Hygieneverhalten möglichst früh in der Erziehung verankert wird.

Regional angepasste Lösungen und kulturelle Akzeptanz sind wesentliche Voraussetzungen dafür, dass die Trinkwasserversorgungsanlagen und sanitäre Einrichtungen auch genutzt werden. Intensive Aufklärungsarbeit und Hygieneschulungen in den Dörfern gehören dabei zu den Hauptaufgaben. Nur wenn die problematischen Zusammenhänge zwischen fäkalen Verunreinigungen von Trinkwasser und Nahrungsmitteln einerseits und Durchfallerkrankungen andererseits verstanden werden, wird es über eine Änderung des Verhaltens letztendlich gelingen, die hohe Kindersterblichkeit weltweit zu verringern.

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Kontakt
Stephan Simon

Stephan Simon

Fachreferent

0228-22 88 413

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