Unternehmen aktuell

Ein starkes Team!

Charity-Produkte, Mitarbeiter-Aktionen oder Benefizveranstaltungen: Unternehmen engagieren sich für die Welthungerhilfe

Hand in Hand mit unseren Unternehmenspartnern konnten wir schon eine Menge erreichen - entwickeln auch Sie mit uns Ideen, die helfen, die Welt ein Stück zu verändern! Kooperationen im Sinne von Corporate Social Responsibility (CSR), der Übernahme gesellschaftlicher, unternehmerischer Verantwortung, unterstützen uns in unseren Projekten auf der ganzen Welt. Unternehmen bieten sie die Möglichkeit, ihre Außenwirkung zu stärken und sich nachhaltig im Kampf gegen Hunger und Armut zu engagieren. Auf dieser Seite möchten wir Sie sowohl über aktuelle Unternehmenskooperationen informieren, als auch über die betreffenden Projekte berichten: Bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand!

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ITB Berlin 2016

Nachhaltiges Verhalten in der Reise- und Tourismusbranche

(März 2016) Etwa 55.000 Millionen Deutsche waren 2014 verreist – fast genauso viele Menschen sind weltweit auf der Flucht: Die Welthungerhilfe präsentierte sich vom 9. bis 13. März 2016 auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) mit dem Thema „Auf der Flucht – wenn Reisen nicht freiwillig ist“.

 

 

 

 
Stand der Welthungerhilfe auf der ITB Berlin in 2014.
Session "Travelling further with NGOs" mit Thomas Cook und Futouris in Halle 4.1 auf der ITB 2015.
Anja Sailer und Vera Schernus trafen Rika Jean-Francois (Mitte)
V.l.n.r.: V. Schernus (Welthungerhilfe), R. Jean-Francois (ITB), B. Dieckmann (Welthungerhilfe), S. Lehners (Thomas Cook), Anja Renner (Futouris).
CSR-Beauftrage der ITB, in Frankfurt.
Besuch von Schauspieler Till Demtrøder am Stand der Welthungerhilfe.

 „Wir feiern hier auf der ITB den Tourismus“, sagte Rika Jean-François, ITB-Beauftragte für Corporate Social Responsability. „Aber wir müssen auch die andere Seite sehen – wenn Reisen unfreiwillig ist.“ Auf der 50. ITB machte die Welthungerhilfe an ihrem Stand wie schon 2015 auf das Thema Flucht aufmerksam.

Reisen nachhaltig besser gestalten

Als langjähriger Partner der ITB präsentierte sich die Welthungerhilfe aber auch mit einem weiteren Thema auf der Bühne in der Halle „Adventure Travel & Responsible Tourism“. Gemeinsam mit der touristischen Nachhaltigkeitsinitiative Futouris e.V. und der Steigenberger Hotel Group griff die Welthungerhilfe am 10. März auf der Bühne das Thema Nahrungsmittelverschwendung und -vermeidung in der Tourismusbranche auf. Ein anschließendes Get-together mit Welthungerhilfe-Präsidentin Bärbel Dieckmann bot Zeit zum Netzwerken.

Bühnenshow: Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung mit Lucy Diakovska


Am 12. März lud die Welthungerhilfe dann Besucher und Aussteller herzlich zu einer bunten Bühnenshow mit Leckereien ein. Unter dem Motto „Essen wegwerfen ist Müll“ zeigte die Welthungerhilfe und ihre Partner Coffee Circle, purefood – Lycka Frozen Yogurt und United against Waste Wege gegen die Verschwendung von Lebensmitteln auf - entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Als kleinen Energieschub für den anstrengenden Messetag gab es Kaffee und Frozen Yogurt für die Besucher: auf der Bühne frisch zubereitet und portioniert. Die Kostproben stammten aus unverkäuflicher Ware – einwandfrei und bestimmt nichts für die Mülltonne. Als besondere Unterstützung hatte sich Sängerin Lucy Diakovska angekündigt. Der Star beschrieb ganz anschaulich und mit viel Elan, wie man privat Nahrungsmittelverschwendung vermeiden kann – und was sie selbst dagegen tut.

Besonders erfreulich: Der zweitn Platz beim Best Exhibitor Award für den Stand der Welthungerhilfe in der Kategorie Travel Support and Media. Jährlich küren Tourismusstudenten der Cologne Business School in elf verschiedenen Kategorien die besten Stände der Messe. In Qualitätsmerkmalen wie Standgestaltung, Servicekompetenz, Informationstransfer und Authentizität konnte die Welthungerhilfe überzeugen. Hervorgehoben wurde das Standthema, das auch die Reisebranche aufrüttelte. Denn: Die Übernahme von gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Verantwortung ist auch für den Tourismus ein Schlüssel für erfolgreiches Wirtschaften. Deshalb bietet sich die Welthungerhilfe als Partner für CSR - Corporate Social Responsibility an.



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AMAZONE unterstützt weiter Indiens Kleinbauern

Mit nachhaltiger Landwirtschaft in eine bessere Zukunft

In den ostindischen Staaten Jharkhand und Westbengalen leiden die Ernten tausender Kleinbauern unter anderem aufgrund ausgelaugter Ackerflächen und wegen Wetterextremen. Insbesondere die Kinder sind in diesen Regionen von Unter- und Mangelernährung betroffen. Um hier langfristige Perspektiven zu schaffen, spendeten die AMAZONE-Werke kurz vor Weihnachten 35.000 Euro für die Fortführung des Projekts „Nachhaltig integrierte Landwirtschaft in Indien“.

 

 

 
v.r.n.l.: Christian und Bettina Dreyer (Geschäftsführung AMAZONE) und René Hüggelmeier (Personalchef AMAZONE) übergaben an Helene Mutschler und Vera Schernus (Leiterin und Referentin Unternehmenskooperationen Welthungerhilfe) in der AMAZONE-Zentrale bei Osnabrück kurz vor Weihnachten einen Scheck.

Als CSR-Partner setzen sich die AMAZONEN-Werke bereits seit 2014 engagiert für das Welthungerhilfe-Projekt „Sustainable Integrated Farming System“, das für besonders bedürftige Familien in Jharkhand und Westbengalen die Ernährungs- und Gesundheitssituation langfristig verbessern soll.


Ressourcenschutz schafft Ernährungssicherheit
Erste Erfolge sind bereits deutlich sichtbar: Im Distrikt Deoghar in Jharkhand zum Beispiel erreichte das Projekt 2.500 Menschen. Sie erfuhren in Schulungen über nachhaltige Anbaumethoden und Biodiversität. Gemeinsam verwandelten die Bauern dann Brachland in neue Ackerflächen, errichteten Bewässerungssysteme, pflanzten verschiedene Getreide- und Gemüsesorten und integrierten Geflügel und Kühe in ihre Betriebe. Bereits nach zwei Jahren steigern die Bauern ihre Erträge und ernähren sich ausgewogener, schließen sich in Kooperativen zusammen und verkaufen Ernteüberschüsse auf regionalen Märkten. 52% der Landwirte konnten ihr Einkommen beinahe verdoppeln! 


Mehr Landwirte erreichen
An diese positiven Entwicklungen wollen Welthungerhilfe und AMAZONE gemeinsam anknüpfen: Mit der erneut großzügigen Spende können weitere Familienbetriebe dabei unterstützt werden, durch integrierte Landwirtschaft ihre Produktivität nachhaltig zu steigern und langfristig ihren Zugang zum Agrarmarkt zu sichern. Mit der Gründung und Stärkung weiterer lokaler Bauernorganisationen wird zudem der partizipatorische Ansatz des Projekts weiter vorangebracht. Und auch innerhalb der AMAZONEN-Werke soll das CSR-Thema nachhaltig verankert werden: Ab 2016 werden sich AMAZONE-Azubis intensiv mit dem Indien, der Bevölkerung und dem Projekt Nachhaltige Landwirtschaft beschäftigen. Noch bis Ende 2017 wird AMAZONE das Projekt unterstützen, von dem 5.000 Menschen profitieren.

 

 



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Weihnachtliche Verkaufsaktion bei SIX und I am

Schmucklabels engagierten sich für Bildung & Lernen

(November 2015) Was gibt es Schöneres als mit einem Geschenk unterm Baum sowohl seinen Lieben eine Freude zu machen als auch etwas Gutes zu tun? Die Stores von SIX und I am machten es möglich - mit zauberhaften Hals- und Armbändern, deren Erlös in weltweite Bildungsprojekte fließt. Helfen kann so einfach sein!

 
beeline verkauft Schmuck zu Gunsten der Welthungerhilfe.
Eine Kundin informiert sich über das Engagement von beeline für die Initiative "Bildung & Lernen" der Welthungerhilfe.

Helfen hat Stil – das bewies beeline erneut mit seiner Benefiz-Kollektion zugunsten der Welthungerhilfe. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2015 brachte das Unternehmen mit den Modeschmuck-Marken „Six“ und „I am“ wunderschöne Halsketten und Armbänder auf den Markt. Der Reinerlös in Höhe von mehr als 35.000 Euro kommt der Initiative „Bildung & Lernen“ zugute: Kinder erhalten durch Bildung die Chance, Hunger und Armut zu überwinden.

beeline-Geschäftsführer und Unternehmensgründer Ulrich Beckmann erklärt, warum sein Unternehmen erneut Kooperationspartner der Welthungerhilfe ist: „Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Mit unseren Armbändern setzen unsere Kunden ein sichtbares Zeichen für Chancengleichheit und gegen den Hunger in der Welt.“



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Nothilfe – Ein Blick hinter die Kulissen

Einladung zur Informationsveranstaltung

(19. Oktober 2015) Die Erdbeben vom 25. April und 12. Mai gelten als die tödlichste Katastrophe in der Geschichte Nepals. Die Welthungerhilfe und das Disaster Response Team der Deutsche Post DHL Group begannen sofort nach dem ersten Beben mit ihren Hilfseinsätzen.Ein Blick hinter die Kulissen gab Einblicke in unsere Nothilfe.

 
Viele Teilnehmer waren bei der Veranstaltung.
Bei den Workshops wurde rege diskutiert: Was bedarf einer effizienten Logistik?

Gemeinsam luden wir Unternehmen zu einem Blick hinter die Kulissen in der Post Tower Lounge, in Bonn, ein. Unter anderem ging es um die Fragestellungen:

- Wie arbeiten wir in einer Katastrophe?
- Wie setzen wir die Nepal-Spenden von fast 7 Mio. € ein?
- Welche Herausforderungen lösen wir z.B. bezüglich internationaler Logistik, einer abgestimmten Hilfe im Land, Personalführung und Medienarbeit?

Werden auch Sie unser Nothilfe-Partner und unterstützen Sie die weltweite Arbeit der Welthungerhilfe nach Katastrophen!

Folgen Sie unserem Blick hinter die Kulissen:



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Budnikowsky-Aktion "Kaufen und Helfen"

Kunden unterstützen Kakao-Projekt in Sierra Leone

(Oktober 2015) Unter dem Motto „Hilfe für Dakpana – Süßes gegen bittere Armut“  rief die Drogeriemarkt-Kette Budnikowsky zur Aktion „Kaufen & Helfen“ auf. In allen Filialen in Hamburg und Umgebung konnten Kunden vom 8. bis zum 21. Oktober 2015 – das Bio-Kakao-Projekt „Dakpana“ in Sierra Leone unterstützen. Und das ganz einfach: Beim Kauf von über 70 ausgewählten Produkten gingen 10 Prozent des Verkaufspreises an die Welthungerhilfe.

 


Welthungerhilfe auf der Anuga 2015

(10.-14. Oktober 2015) Jährlich landen rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel im Abfall. Dagegen kann jeder etwas tun, auch die deutschen Unternehmen. Den Beweis trat die Welthungerhilfe gemeinsam mit Firmenpartnern auf der diesjährigen Ernährungsmesse Anuga an. Denn es gibt bereits viele Betriebe, die darauf achten, Lebensmittelverschwendung in ihrer Wertschöpfungskette zu minimieren oder zu vermeiden.

 
Auf der großen Culinary Stage gegen Nahrungsmittelverscwendung: Coffee Circle und Lycka.

Welthungerhilfe auf der Anuga

Vom 10. bis 14. Oktober 2015 war die Welthungerhilfe zum ersten Mal mit eigenem Stand auf der führenden Ernährungsmesse Anuga in Köln vertreten und bot sich als Partner in Sachen CSR. Themenschwerpunkt: Lebensmittelverschwendung, also die vermeidbare Vernichtung von (produzierten) Nahrungsmitteln.

Stoppt Nahrungsmittelverschwendung
„Wir erinnerten mit unserer Präsenz daran, dass der Zugang zu gesunden und nahrhaften Lebensmitteln für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit ist. Schon deshalb ist die Verschwendung von Nahrungsmitteln ein Skandal“,erklärte Vera Schernus, Referentin für  Unternehmenskooperationen bei der Welthungerhilfe. „Gemeinsam mit unseren Partnern der Initiative „Genießt uns!“ und weiteren Unternehmen zeigten wir den Messebesuchern, dass wir alle etwas dagegen tun können.“

Dialogforum auf der Culinary Stage

Am 13. Oktober um 16 Uhr luden wir das Fachpublikum - Nahrungsmittelhersteller, Händler und Gastronome - herzlich zur Bühnenshow ein: Im Rahmen des Dialogforums der Initiative „Genießt uns!“ präsentierte die Welthungerhilfe auf der Culinary Stage in Halle 7. Unter dem Motto „Essen wegwerfen ist Müll“ zeigten die Welthungerhilfe und ihre Unternehmenspartner Coffee Circle und purefood Wege gegen die Verschwendung von Lebensmitteln auf - entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Als kleinen Energieschub für den anstrengenden Messetag gab es Kaffee und veganen Frozen Yogurt für die Besucher. Die Kostproben stammten aus unverkäuflicher Ware – einwandfrei und bestimmt nichts für die Mülltonne!

Lebensmittelverschwendung – weltweit und in Deutschland

Ein Drittel der Nahrungsmittel, die weltweit produziert werden, geht verloren: sie werden bei der Herstellung oder beim Transport beschädigt, oder verderben in Lagern, Läden und Haushalten. Hinzu kommen tausende Tonnen, die in keine Statistik einfließen, weil sie ungenutzt auf den Äckern liegen bleiben oder die sogenannten kosmetischen Standards der Supermärkte nicht erfüllen.

In Deutschland will die Bundesregierung bis 2020 die Verschwendung von Lebensmitteln halbieren. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssen alle an einem Strang ziehen: Produzenten, Händler, Gastronomen und Endverbraucher. Einige kleine und mittelständische Unternehmen gehen bereits mit gutem Beispiel voran. Die Initiative „Genießt uns!“ bringt ihre innovativen Ideen an die Öffentlichkeit und zeichnete die überzeugendste auf der Anuga mit dem „Genießt uns! Award“ aus.

Und wie kann so etwas aussehen? „Misfits“ – also krumme Gurken, zweibeinige Möhren etc. – stehen der Normware qualitativ in nichts nach. Warum also nicht versuchen, das „schrullige Gemüse“ wieder auf dem Speiseplan der Deutschen zu etablieren, anstatt hochwertige Lebensmittel im Abfall verschwinden zu lassen?

Wir freuen uns über Ihr Interesse - kontaktieren Sie uns auch gerne unter unternehmen@welthungerhilfe.de.

Der Brot- und Backwarenhersteller Mestemacher unterstützt die Welthungerhilfe mit den Verkauf von Bio-Vollkornbroten. Prof. Dr. Ulrike Detmers, Mestemacher-Gruppe und Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe.
Der Brot- und Backwarenhersteller Mestemacher unterstützt die Welthungerhilfe mit den Verkauf von Bio-Vollkornbroten. Prof. Dr. Ulrike Detmers, Mestemacher-Gruppe und Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe.


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MADELEINE Mode legt neue Charity Kollektion auf

Unterstützung für Straßenkinder in Addis Abeba

(Oktober 2015) Hunger, Arbeitslosigkeit, Prostitution und HIV/Aids-Erkrankungen prägen den Alltag in Kirkos, einem Slum in Addis Abeba. Mit ihrer Charity Kollektion 2015 unterstützt MADELEINE Mode die Arbeit des Wabe Children´s Aid & Training (WCAT), die sich um Waisen und Straßenkinder in Kirkos kümmert. 10 Euro pro verkauftem Artikel gehen direkt an das Projekt.

 

 

 
Viele der Jugendlichen machen sich Dank der Unterstützung mit einem kleinen Business, zum Beispiel als Friseurin, selbständig.

Über diese Unterstützung freuen sich derzeit 115 besonders bedürftige Kinder und Jugendliche. Neben der medizinischen und sozialpädagogischen Betreuung im Zentrum des WCAT steht die Schulbildung an erster Stelle: Die Kinder erhalten die nötigen Bücher und Lernmaterialien und können nach einem warmen Mittagessen in Ruhe ihre Hausaufgaben erledigen. Mit dieser Hilfe haben bereits viele der ehemaligen Straßenkinder und Waisen ihren Schulabschluss gemacht – drei von ihnen konnten sogar einen Uniabschluss erreichen, sechs studieren derzeit und 20 arbeiten bereits bei öffentlichen Behörden und privaten Unternehmen. Arbeitslose Jugendliche finden eine neue Perspektive über die unterschiedlichen Fortbildungsangebote des WCAT: Viele machten sich bereits mit einem kleinen Business zum Beispiel als Friseurin, Motoradkurier oder Mechaniker selbständig und haben eine klare Perspektive für ihr Leben entwickelt.

Ganzheitlicher Ansatz

Die Welthungerhilfe will die Lebenssituation in Kirkos langfristig verbessern. Deshalb vermittelt die Partnerorganisation WCAT viele Waisenkinder in Pflegefamilien und unterstützt diese mit Schulungen zu Kinderpflege, Hygiene und Zubereitung gesunder Speisen. Auch Saatgut und Werkzeuge werden mit Erfolg verteilt: Viele Familien bauen auf dem Gelände des WCAT Gemüse und Kräuter an. Sie können nun ihre Kinder besser ernähren und deren Gesundheitszustand wird stabiler. Um der Armut zu entkommen, werden insbesondere die Frauen der Gemeinde gefördert: Über 200 Frauen haben bereits mit Hilfe von Kleinkrediten ein kleines Geschäft eröffnet und tragen aktiv zum Einkommen ihrer Familien bei. Das Zentrum des WCAT ist für sie ein Ort des sozialen Miteinanders: Die Frauen treffen sich hier in Kredit- und Sparclubs und tauschen sich über ihre Erfahrungen aus.

Nachhaltige Förderung

Auch für die Kinder und Jugendlichen ist das Zentrum des WCAT ein wichtiger Bezugspunkt: Das WCAT bietet hier verschiedene Clubs an, in denen die Talente der Kinder individuell gefördert werden. Sie spielen Fußball und machen zusammen Musik, üben Tänze und spielen Theater Die gemeinsamen Erlebnisse und der Erfolg sind für viele der ehemaligen Straßenkinder und Waisen wichtige Erlebnisse, die ihre Persönlichkeit nachhaltig stärken. Denn nicht nur die formale Bildung, auch Selbstvertrauen und Teamgeist sind für die Kinder und Jugendlichen entscheidend, um im Leben zu bestehen. Diese Arbeit wird mit der Unterstützung von MADELEINE Mode auch künftig intensiv fortgeführt werden.

 

 



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1 Becher = 1 Schulmahlzeit in Mali

Wie Frozen Yogurt in einem der heißesten Länder hilft

Sven Perten (26), Felix Leonhardt (24) und Johannes Nass (26) entdeckten im Studium die gemeinsame Leidenschaft für natürliche Lebensmittel, Nachhaltigkeit und Eisspezialitäten. Mit „Lycka“ kreierten die drei Hamburger Ende 2013 einen kalorienarmen Frozen Yogurt aus 100% natürlichen Zutaten. Sie gründeten die purefood GmbH und damit ein Geschäftsmodell, das ihre persönlichen Überzeugungen mit Wirtschaftlichkeit vereint. In der Welthungerhilfe fanden die Gründer den idealen CSR-Partner. Mittlerweile gibt es den gesunden Genuss schon in über 2.000 Supermärkten im Eisfach zu kaufen, auch nach Österreich möchte das Trio bald liefern. Wir führten mit ihnen ein Interview.

 
Die Lycka-Gründer Johannes Nass, Sven Perten und Felix Leonhardt (v.l.n.r.) mit Welthungerhilfe-Mitarbeiterin Vera Schernus.

Welthungerhilfe: Herr Perten, Sie sind einer der Gründer der purefood GmbH und Entwickler von Lycka. Was ist die Idee hinter Ihrem Frozen Yogurt?
„Wir drei lieben Eiscrème. Konventionelles Eis ist mit meist über 20% Fett eine echte Kalorienbomben. Zudem werden oftmals künstliche Zusätze und Aromen verwendet. Unsere Idee war es eine rein natürliche und nachhaltige Alternative zu schaffen, die man mit gutem Gewissen genießen kann. Unsere Idee war ein Eisgenuss der einen Dreiklang erfüllen sollte: Gut für Konsument, gut für Umwelt und gut für Menschen in Not. Die Vision unserer purefood GmbH lautet deshalb auch „better food – better world“.

Was genau unterscheidet Lycka von vergleichbaren Produkten? Was macht es so besonders?
„Zum einen der Inhalt. Wir verarbeiten nur echte Bio-Früchte und keine Aromen. Bei der Produktion werden keine Pestizide auf den Anbauflächen eingesetzt, deshalb ist Lycka bio-zertifiziert. Statt konventionellem Zucker verwenden wir nachhaltig produzierten Rohrzucker und Agavensirup, anstelle von Sahne milden Bio-Joghurt. So hat Lycka insgesamt die Nährwerte eines Frühstücksjoghurts.“

Was hat Sie dazu bewogen gerade die Welthungerhilfe zu unterstützen?
„Die Organisation kannten wir schon, bevor wir Lycka entwickelt haben. Uns überzeugt die Haltung der Welthungerhilfe, dass jeder Mensch das gleiche Recht auf ein selbstbestimmtes Leben hat, egal woher er oder sie kommt, egal wo er oder sie geboren ist. Wir stehen voll hinter diesem Ansatz und glauben fest an das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Wir sind der Welthungerhilfe sehr dankbar, dass sie uns als kleines Startup von Anfang an ernst genommen hat. In der Welthungerhilfe haben wir den idealen CSR-Partner gefunden, wir profitieren von dem immensen Know-how, was uns seitens des kompetenten Teams zur Verfügung gestellt wird. Man merkt den Mitarbeitern an, dass sie voll hinter ihrer Arbeit stehen. Dieses Engagement steckt an und legt das Fundament für neue Ideen und Projekte.“

Worin besteht Ihre Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe?
„Der Welthungerhilfe und uns ist es sehr wichtig, dass unsere Unterstützung zu 100% transparent ist. Daher unterstützen wir die Welthungerhilfe mit jedem verkauften Lycka Produkt mit einem festen Betrag, der auch auf jedem Becher angegeben ist. Wir spenden für jeden kleinen Lycka-Becher 6 Cent und für jeden großen 11 Cent. Das nennen wir das „Becher für Becher“-Prinzip. Es steht für uns symbolisch dafür, dass alles nur Schritt für Schritt geht und nicht von heute auf morgen. Mit unseren Beträgen unterstützt die Welthungerhilfe Schulspeisungen in Mali – jeder Lycka ermöglicht einem Schüler oder einer Schülerin eine Mahlzeit.“

Inzwischen konnte die Welthungerhilfe mit Hilfe von "Lycka" schon 150.000 Schulmahlzeiten in Mali ermöglichen. Wir freuen uns über das Engagement und danken für das Gespräch.

 

 



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Coffee Circle engagiert sich mit insgesamt 680.000 Euro

Unterstützung für Kaffeebauern in Äthiopien

(November 2014) Durch direkten Handel und faire Löhne unterstützt Coffee Circle seit 2010 Kaffeebauern in Äthiopien. Das Unternehmen investiert außerdem einen Teil seines Umsatzes wieder in Gesundheits- und Bildungsprojekte in der Region, um die Lebensumstände ihrer Zulieferer zu verbessern. Nun unterstützt Coffee Circle als Partner der Welthungerhilfe ein WASH – Projekt in der Region Jimma mit insgesamt 680.000 Euro.

 
Ein Adventskalender für Pferdefreunde wird zu Weihnachten verkauft. Die Welthungerhilfe bekommt so Spenden für ihre Projekte.
Ein Teil des Erlöses aus dem Kaffee, den Coffee Circle in Äthiopien erwirbt, kommt den Kaffeebauern zu Gute: Der Kreis schließt sich.

Jedes Jahr fahren die Coffee Circle Gründer persönlich nach Äthiopien, um dort die besten Kaffees der Ernte direkt vor Ort auszusuchen und zu importieren. So lernen sie auch die Lebensumstände der Kaffeebauern kennen und sahen, mit welchen Problemen diese zu kämpfen haben.

Das Unternehmen zahlt den Kaffeebauern deshalb faire Abnahmepreise, die es ihnen ermöglichen, ihre Familien zu ernähren und die Kaffeepflanzen weiterhin in Waldgärten anzubauen und sorgfältig von Hand zu ernten. Außerdem spendet Coffee Circle einen Euro für jedes verkaufte Kilogramm Kaffee für Entwicklungsprojekte. Mit der Welthungerhilfe hat das junge Unternehmen einen Partner gefunden, der auch größere Projekte umsetzen kann. Denn das Start-Up steht auf Erfolgskurs. In enger Zusammenarbeit entsteht nun ein WASH – Projekt in Jimma, Äthiopien, das bis 2017 die hygienischen und sanitären Umstände der Bauern und ihrer Familien durch nachhaltige und integrierte Wasser-, Hygiene- und Sanitäranlagen dauerhaft verbessern soll.

 

 



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Theobroma für Kakaobauern

Projekt in Sierra Leone geht trotz Ebola erfolgreich weiter

(Oktober 2014) Theobroma ist einer der größten Händler von Kakaoprodukten. Die Welthungerhilfe hilft mit ihren Projekten Kakao-Kleinbauern dabei, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. In Sierra Leone haben sich beide - gemeinsam mit weiteren Partnern – zusammengetan. Sie wollen die Quantität und Qualität der Ernte steigern und so den Kakaobauern ein sicheres Einkommen verschaffen. Die gute Nachricht in Zeiten von Ebola: Das Projekt kann auch jetzt weitergeführt werden.

 
In Sierra Leone soll sich der Kakaoanbau wieder lohnen. © Rosenthal
In Sierra Leone soll sich der Kakaoanbau wieder lohnen. © Rosenthal

Während des Bürgerkrieges in Sierra Leone wurden viele Anbauflächen und Kenntnisse über Kakaoanbau zerstört, seitdem kämpft ein Großteil der Kleinbauern ums Überleben.Die Welthungerhilfe hilft ihnen gemeinsam mit Theobroma, alte Anbauflächen wiederherzustellen und neue zu erschließen. Zudem werden die Bauern geschult, wie sie ihre Ernten besser weiterverarbeiten. Sie lernen auch, wie ihr Produkt zertifiziert werden kann, denn zertifizierter Kakao lässt sich deutlich besser auf dem Weltmarkt verkaufen.

Auch hier kann sich Theobroma, neben der finanziellen Unterstützung, mit seinem Erfahrungsschatz einbringen. Gleiches gilt auch für ein Kaffee-Projekt in Sierra Leone, das Theobroma ebenfalls unterstützt. Theobroma sichert sich durch die Kooperation einen hochwertigen Zufluss von Bohnen für Ihre Produktionsstätten in Europa.

 

 



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