
Eine Milliarde Menschen leben in Indien, mehr als 200 Millionen von ihnen in extremer Armut. Besonders betroffen sind die Bewohner ländlicher Gebiete, wie des Distrikts Sarwan in Nord-Indien. Das Leben hier ist unberechenbar. Auf lange Dürreperioden folgen Überschwemmungen, in der Hitze vertrocknen die Felder und die Fluten verderben das Saatgut. Die Männer ziehen als Wanderarbeiter in die Städte und lassen die Frauen mit Feldarbeit und Haushalt alleine zurück.

- Die Zukunft in Indien ist weiblich.
Doch Sarwans Frauen trotzen dieser Doppelbelastung mit Kraft und Vitalität. Und die Welthungerhilfe unterstützt sie dabei. In Selbsthilfegruppen lernen die Frauen, wie sie die Erträge ihrer neu angelegten Küchengärten vermarkten oder mit Viehzucht Geld verdienen können. Die Selbsthilfegruppen bieten gleichzeitig Sparprogramme und Kleinkredite an, die Frauen zu Unternehmerinnen machen. Das zeigt gleich doppelt Wirkung: Sie können ihre Familien ernähren und gewinnen an Stärke und Ansehen in der Dorfgemeinschaft. Darüber hinaus werden in Schulen und Zentren für vorschulische Erziehung vor allem die sonst eher vernachlässigten Mädchen gefördert. Und: Künftig wird es auch Alphabetisierungskurse für ihre Mütter und Väter geben.
Es gibt noch viel zu tun in Sarwan, denn genügend zu essen haben noch lange nicht alle. Machen Sie deshalb Sarwans Frauen stark – mit Ihrer Spende!
