
In Sarwan, einem Bezirk im Osten Indiens, herrscht ein unberechenbares Klima. Die Dorfbewohner der 50 kleinen Siedlungen kämpfen ums tägliche Überleben. Das extreme Wetter - lange Dürreperioden und anschließender heftiger Regen - vernichtete bisher oft ihre gesamte Reisernte. Hunger und Durst beherrschten den Alltag der Kleinbauern.
Das Klima können die Bewohner von Sarwan nicht beeinflussen. Doch sie haben gelernt, die Schäden durch das extreme Wetter einzuschränken. Mit Unterstützung der Welthungerhilfe und ihrer lokalen Partnerorganisation haben sie Kanäle angelegt und große Speicher gebaut, damit sie ihre Felder vor Erosion schützen und während der langen Trockenzeit bewässern können.
Gemeinsam haben sie Brunnen gebaut und kleine Wasserverteiler mit Pumpen errichtet. Noch immer ist der Reisanbau das wichtigste Standbein der Kleinbauern, doch daneben bauen sie nun Weizen, Hirse, Mais und Gemüse an, um eine schädliche Monokultur zu vermeiden.
Heute können viele Menschen in Sarwan von ihren Ernten leben und wirtschaften eigenverantwortlich. Ihr Leben bleibt hart, aber es ist besser geworden. So ist der 35-jährige Bhawanand Ray, verheiratet und Vater einer kleinen Tochter vorsichtig optimistisch: "Ich wünsche mir, dass meine Familie ein friedliches Leben führen und meine Tochter zur Schule gehen kann, das wäre schön." Sein größter Traum ist es, dass sich noch 500 weitere Dörfer so entwickeln wie Sarwan.
Der Kampf gegen Hunger und Armut ist auch der Kampf um sauberes Wasser. Helfen Sie Bhawanand Ray und anderen Familien, ihre Träume zu verwirklichen – mit Ihrer Spende!

