
Das Dorf Khediadunguri liegt am Rande des Similipal-Naturschutzgebietes. Es ist so abgelegen, dass sich dorthin nur selten Fremde verirren. Auch die Hilfsprogramme der indischen Regierung kommen im Bundesstaat Orissa nicht an. Deshalb engagiert sich die Welthungerhilfe in Khediadunguri und in sechs weiteren Dörfern im Distrikt. Denn hier leben fast 2.000 Menschen, die dringend Hilfe brauchen.

Seit die Welthungerhilfe im Distrikt arbeitet, geht es den Menschen besser. Die Dorfbewohner bauen Getreide an und pflanzen Gemüse- und Kräutergärten. Die Pflanzen, das Saatgut und wertvolles neues Wissen bekommen sie von der Welthungerhilfe. Das vitaminreiche Gemüse und die gesunden Kräuter bereichern den Speiseplan. Darüber hinaus lernen die Bauern, Getreide richtig zu lagern und Überschüsse auf dem Markt zu verkaufen. Einige Familien nutzen die Früchte des Waldes und stellen Honig oder Teller aus Salbaumblättern her. Andere verkaufen Gewürze, Kräuter und Pflanzenmedizin.
Die nächste Gesundheitsstation ist 35 Kilometer von Khediadunguri entfernt. Ein weiter Weg für die Menschen, deren Dörfer so abgelegen sind. Deshalb unterstützt die Welthungerhilfe einen mobilen Gesundheitsdienst. Gesundheitshelfer und Ärzte bereisen die Region. Sie zeigen den Familien, wie gesunde Ernährung und Hygiene ihr Leben und das ihrer Kinder schützen. Auch weisen sie auf die traditionellen Heilmethoden der Adivasi hin. So sorgen sie dafür, das überlieferte Weisheiten erhalten bleiben.
So können Sie helfen
35 Euro helfen, damit ein Dorfberater einer Familie einen Monat mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.
50 Euro genügen, damit 16 Familien genug Samen und Setzlinge für ihre Gemüse- und Kräutergärten bekommen.
74 Euro reichen, damit ein Arzt einen Monat lang die Adivasi in vier Dörfern behandeln kann.
