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Hurrikane Sandy in Haiti

Haiti ruft den Notstand aus

Nach Sturm Sandy: Wohngebiete stehen unter Wasser, die Ernte ist zerstört

Zwei Wochen nachdem Hurrikan Sandy gewütet hat, wurde in Haiti der Notstand ausgerufen. Durch starke Regenfälle in Folge des Hurrikans wurde in einigen Gegenden die Ernte zerstört. Die Regierung greift zu Notstandsmaßnahmen, um eine Hungersnot zu verhindern. Auch die Welthungerhilfe unterstützt Opfer des Hurrikans, deren Häuser und Felder zerstört wurden.

Mehr als 200.000 Menschen sind direkt von der Katastrophe betroffen. Besonders der Süden des Landes, in dem erst im August Tropensturm Issac gewütet hat, wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Durch die schweren Niederschläge sind jetzt Hänge abgerutscht, Straßen wurden unter den Schlammlawinen begraben, Wohngebiete und Felder überschwemmt.

In Haiti sind nach dem Hurrikan Sandy Wohngebiete überschwemmt.
In Haiti sind nach dem Hurrikan Sandy Wohngebiete überschwemmt.

Die Welthungerhilfe-Mitarbeiter vor Ort berichten, dass an vielen Stellen das Wasser noch nicht abgeflossen ist. Häuser sind eingeschlossen von brauner Brühe, die Felder überflutet. In der Landwirtschaft stellen die Überschwemmungen ein großes Problem dar. Viele gerade erst gesetzte Pflanzen oder frisch ausgebrachte Saat ist zerstört worden.

Das Ende der Regenzeit steht jetzt kurz bevor, Aussaat macht danach keinen Sinn mehr – die Saat würde einfach vertrocknen. Deshalb ist eine Unterstützung der Sturmopfer mit Saatgut nur noch sehr eingeschränkt möglich. Die Welthungerhilfe versucht noch möglichst viel noch vor dem 15. November zu verteilen, um die nächste Ernte zu sichern.

Die Ernteverluste, die auf die beiden Tropenstürme sowie längere Trockenzeiten zurückzuführen sind, werden zu Nahrungsmittelengpässen und erhöhten Nahrungsmittelpreisen in den kommenden Monaten führen. Die Welthungerhilfe wird Maßnahmen ausweiten, bei denen möglichst viele Menschen zusätzliches Einkommen erzielen können und damit Überleben ihrer Familien sichern können.

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