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Wirbelsturm Sandy wütete in der Karibik - was sind die Folgen?

Kuba räumt auf

Nach Sturm Sandy wird das Essen knapp

Fast zwei Wochen sind vergangen seit Hurrikan Sandy in der Karibik gewütetet hat. Unsere Mitarbeiterin Susanne Scholaen schildert die aktuelle Lage in Santiago de Cuba.

In Santigo de Cuba sind immer noch über 1,2 Millionen Menschen ohne Strom und sauberes Trinkwasser. An der Lebenssituation der Einzelnen hat sich nicht viel verändert. Die wenigen Läden, die geöffnet sind, sind gefüllt mit Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser, doch ein großer Teil der Bevölkerung kann sich den Einkauf in diesen Geschäften nicht leisten, weil alles sehr teuer ist.

Ein Fischer räumt Müll und Schutt zwischen seinen Booten weg.

Die Vereinten Nationen haben gemeldet, dass Sandy 137.000 Häuser beschädigt und 15.300 ganz zerstört hat. Weiterhin wurden elektrische Leitungen und Telefonkabel zerstört, 30% der Bildungseinrichtungen, zudem eine bisher nicht abzusehende Zahl von landwirtschaftlichen Betrieben und tausende Hektar von Anpflanzungen mit Grundnahrungsmitteln (z. B. Kochbananen, Maniok, Süßkartoffeln, Gemüsekulturen) und Baumkulturen (Avocado, Mango, Zitrusfrüchte, Papaya) sind stark geschädigt. Geschätzt wird, dass über 150.000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche vernichtet wurden.

Die Aufräumarbeiten gehen weiter, Soldaten säubern die Straßen: Sie fällen vom Sturm beschädigte Bäume, sammeln Schutt ein und beladen Lastwagen damit. Auch die Bevölkerung hilft mit. Bei den Aufräumarbeiten wird viel gelacht, die Leute scheinen die Sturmschäden gelassen zu nehmen.

Das ändert allerdings nichts an Tatsache, dass immer noch nicht geklärt ist, wie die Menschen in einigen Wochen weiter überleben sollen. Die Ernten sind zerstört, im Moment gibt es noch Nahrungsmittel, die werden aber sicher bald aufgebraucht sein. Besonders der Vorrat an frischem Obst, Gemüse und stärkeliefernde Pflanzen neigt sich dem Ende zu. 

 

 

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