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Mali: Die Hintergründe der Krise

Hintergründe zur Krise in Mali

Dürre, Hunger, Gewalt - von einer Katastrophe in die nächste

(Januar 2013) Die Menschen in Mali kommen nicht zur Ruhe. In den letzten zwei Jahren litten sie unter den Folgen einer extremen Dürre. Hunger und Durst sind zum täglichen Begleiter geworden. Mehr als 660.000 Kinder leiden in Mali und in der angrenzenden Sahel-Region unter akuter Mangelernährung.

Seit April 2012 sind die Malier einer weiteren schweren Krise ausgesetzt. Rebellen haben den Norden des Landes besetzt und bewaffnete Gruppen versuchen immer weiter ins Landesinnere vorzudringen. Seit Januar kommt es zu schweren Kämpfen zwischen ihnen und der malischen Armee; vor Kurzem haben französische Truppen eingegriffen.

Durch die Zunahme der Kampfhandlungen im Januar hat sich die Situation vor Ort noch verschärft. Viele Menschen suchen Schutz im eigenen Land. In der Hauptstadt Bamako und in den sicheren Regionen im Süden des Landes kommen viele flüchtende Familien an. Fast 150.000 Betroffene sind bereits in die Nachbarländer Algerien, Mauretanien, Niger und Burkina Faso geflohen. In den nächsten Wochen wird mit weiteren Flüchtlingen gerechnet.

Die Nothilfe der Welthungerhilfe ist lebenswichtig - für die Flüchtlinge und für die Bevölkerung in der Region. Die kämpferischen Konflikte treffen sie extrem hart, viele Menschen leiden noch immer an den Spätfolgen der letzten Dürre. Im Video erfahren Sie mehr über die Lebensbedingungen vor Ort und über die Projektarbeit der Welthungerhilfe.

Leben am Rande des Konflikts - ntv-Bericht aus Mali

Das Video gibt einen Einblick in das tägliche Leben der Malier. Die Folgen des Klimawandels treffen diese Region viel schlimmer als andere. In der gesamten Sahelregion blieben längere Regenzeiten hintereinander aus und mehrere Ernten wurden vernichtet. Besonders Säuglinge sind unternährt. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei mehr als zehn Prozent der Neugeborenen – eine der höchsten Raten in Afrika.

Die Welthungerhilfe unterstützt die Betroffenen bei der Bewältigung dieser Herausforderung seit längerer Zeit. In Dörfern verteilt sie Nahrung als Lohn für Arbeit und unterstützt besonders bedürftige Familien mit Nahrungspaketen. Im vergangenen Jahr besuchte Willi Kohlmus, Leiter des Welthungerhilfebüros in Mali gemeinsam mit dem Sender ntv Projekte zur Ernährungssicherung.

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