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Daniela Schadt in Myanmar

Daniela Schadt in Myanmar

Projektbesichtigung am Rande der Reise des Bundespräsidenten

Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Joachim Gauck, besuchte 2014 ein Projekt in Myanmar. Am Rande des Staatsbesuchs des deutschen Bundespräsidenten in Yangon, nahm sie die Gelegenheit wahr, das 20 Kilometer entfernte Dorf Sandar Yaw im Landkreis Htan Tabin zu besuchen.

Vor der neuen Dorfschule hießen Vertreter des Townships und des Village Development Committees Frau Schadt herzlich willkommen. Im vergangenen Jahr war hier das neue Schulgebäude entstanden. Die Gastgeber aus Myanmar freuten sich über den hohen Besuch aus Deutschland und lobten die gelungene Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Welthungerhilfe.

Die Kinder des Dorfes begrüßen Daniela Schadt. © Wijaya
Die Kinder des Dorfes freuen sich über den Besuch von Daniela Schadt. © Wijaya
Daniela Schadt mit Welthungerhilfe Mitarbeiterin Regina Feindt gehen durch das Dorf. © Wijaya
Daniela Schadt mit Welthungerhilfe Mitarbeiterin Regina Feindt beim Rundgang durch Sandar Yaw. © Wijaya
Empfang in der neuen Dorfschule. Daniela Schadt im Gespräch mit Bewohnern. © Wijaya
Empfang in der neuen Dorfschule. Daniela Schadt im Gespräch. © Wijaya
Daniela Schadt spricht mit Lehrern in der Schule. © Wijaya
Lehererausbildung und Unterrichtsmaterial. Daniela Schadt sprach viele Theman an. © Wijaya

Bildung als Investition in die Zukunft

Der Schuldirektor aus Htan Tabin betonte, wie positiv sich die Schülerzahlen seit der Eröffnung des neuen Schulgebäudes entwickelt hätten. Frau Schadt zeigte großes Interesse und erkundigte sich besonders nach dem Schulwesen und den damit verbundenen Kosten für das Dorf. Derzeit beschäftigen vor allem die Lehrerausbildung sowie die Verfügbarkeit von Lehrmaterialien die Gemeindevertreter. Denn der Zugang zu Wissen sichert nicht zuletzt die Zukunft der Kinder im Dorf.

Dorffonds helfen bei Finanzierung

Doch die Schüler sind nicht die einzigen Dorfbewohner, die etwas dazu lernen. Auch die Erwachsenen haben sich in Schulungen der Welthungerhilfe weitergebildet. Ein Selbsthilfeansatz der Früchte trägt: Mit dem neuen Know-how wurden zum Beispiel Dorfentwicklungsfonds gegründet, die kleine Geschäfte und Unternehmen der Bewohner finanzieren. Bei den Kleinbauern waren in der Vergangenheit immer wieder Kredite für Saatgut und Materialien nötig. Bevor die Dorffonds eingeführt worden, führten schlechte Kreditbedingungen oft in die Schuldenfalle. Nicht selten mussten die Bauern ihr weniges Land verkaufen. Frau Schadt konnte sich beim Besuch von zwei Unternehmerinnen, die mit Hilfe dieser Kleinkredite der Spargruppe eigene Geschäfte betreiben, selbst von der Wirksamkeit der Selbsthilfe-Maßnahmen überzeugen.

Frau Schadt war begeistert vom Engagement der Dorfbewohner und der Unterstützung unserer Mitarbeiter. Auch Joachim Gauck, der der Schirmherr der Welthungerhilfe ist, bedankte sich auf einer gemeinsamen Veranstaltung für das Engagement.

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