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Pakistan - katastrophensicher bauen

Gewappnet für die nächste Flut

Nach mehreren Überflutungen in den vergangenen Jahren baut Pakistan katastrophensichere Häuser

In den heißen und sehr trockenen Sommermonaten sehnen sich die Menschen in Pakistan nach erfrischendem Regen. Was dann vom Himmel kommt, ist aber oft heftiger als erwünscht. In den vergangenen drei Jahren kam es nach starken Regenfällen in verschieden Landesteilen zu zerstörerischen Überflutungen.

Nach den Flutkatastrophen entstehen in Pakistan nach und nach wieder neue Häuser.
Nach den Flutkatastrophen entstehen in Pakistan nach und nach wieder neue Häuser.
Ein 30 Zentimeter hohes Fundament verhindert, dass Wasser durch den Boden schießt.
Ein 30 Zentimeter hohes Fundament verhindert, dass Wasser durch den Boden schießt.
Nach der Hygieneschulung - die Teilnehmerinnen versammeln sich zum Abschlussfoto.
Nach der Hygieneschulung - die Teilnehmerinnen versammeln sich zum Abschlussfoto.

In der Region Sindh, die sich über weite, flache Ebenen erstreckt, waren die Überschwemmungen besonders heftig. Fast zehn Millionen Flutopfer der vergangenen Jahre leben hier. Mit verschiedenen Maßnahmen, die von ECHO finanziert werden, unterstützt die Welthungerhilfe in diesen Gebieten rund 2500 Familien dabei, die Folgen der bisherigen Fluten zu überwinden und sich zugleich auf ähnliche Ereignisse in der Zukunft vorzubereiten. Sie arbeitet dabei eng mit ihren Alliance2015-Partnern zusammen.

Für die Familien, die ihren Wohnraum durch die Überschwemmungen verloren haben, baut die Welthungerhilfe neue Unterkünfte. Die Häuschen werden „wasserdicht“ gebaut: Um zu verhindern, dass Wasser durch die Wände oder den Boden schießt, erhalten sie ein 30 Zentimeter hohes Fundament aus gebrannten Ziegeln.

Brunnen werden tiefer gebohrt. Dies ist notwendig, um an sauberes Wasser, das tief unter der Erde liegt, heranzukommen. Denn höher gelegene trinkwasserführende Schichten wurden durch die Fluten mit Bakterien verunreinigt. Neue Handpumpen, die tief ins Erdinnere führen, fördern das Wasser jetzt sauber und sicher nach oben. Damit Trinkwasser nicht durch Kot verunreinigt wird, sorgen 300 frisch errichtete Latrinen für bessere Hygiene. In Schulungen erfahren die Menschen zusätzlich, wie sie durch Händewaschen oder dem Konsum vom sauberen Wasser Krankheiten vermeiden können.

Die Bevölkerung beteiligt sich an allen Bauarbeiten. Das lohnt sich doppelt: Die Arbeiter erhalten Lohn, von dem sie ihre Familien besser durchbringen können. Durch die Einbindung in die Baumaßnahmen lernen sie außerdem, wie sie später Wartungs- und Reparaturarbeiten selbst durchführen können.

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