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Philippinen: Notunterkünfte bauen nach Taifun Haiyan

Ein trockenes Heim für Ida Billiones

Taifun Haiyan hat die Hütten vieler Tagelöhner zerstört

(22.11.2013) Naturkatastrophen treffen alle Menschen - ob arm oder reich. Doch die Folgen sind für die Armen immer besonders hart. So auch auf den Philippinen: Fischer, Tagelöhner und Kleinbauern stehen nach dem Taifun Haiyan vor den Trümmern ihrer Existenzen. So auch Ida Billiones. Mit ihrer Schwester hat sie in einem Verschlag bei den Nachbarn Zuflucht gefunden. Das kleine Cudian auf der Insel Panay war dem Wirbelsturm hoffnungslos ausgeliefert.

Welthungerhilfe Nothelfer und Ida imd Gespräch
Welthungerhilfe Nothelfer Markus Fiebiger im Gespräch mit Ida Billiones.
Ida und ander Drofbewohner
Ida Billiones (links) vor den Trümmern ihrer Hütte. Der Taifun Haiyan hat alles zerstört.
Die Trümmer von Idas Hütte
Aufräumarbeiten: Das Dorf Cudian auf der Insel Panay wurde stark verwüstet.

Haiyan hat auch für Ida Billiones alles verändert. Normalerweise arbeitet sie als Tagelöhnerin auf den Reisfeldern in der Nachbarschaft. Jetzt steht sie vor den Trümmern ihrer Hütte, die sie vor der Katastrophe zusammen mit ihrer Schwester und deren Kind bewohnte. Vorübergehend sind die drei bei Nachbarn untergekommen. Dort bewohnen sie einem Verschlag, in dem vor einigen Wochen noch Schweine und Vieh gehalten wurden.

Gespräche zur Planung der Nothilfe

Der Welthungerhilfe-Mitarbeiter Markus Fiebiger hat das Dorf besucht und mit Ida Billiones über die Zustände nach der Katastrophe gesprochen. Solche Gespräche helfen unserem Nothilfeteam, sich ein Bild über die Nöte der Menschen und ihre dringendsten Bedürfnisse zu machen. Anschließend stimmen sie sich mit der UN und anderen Hilfsorganisationen darüber ab, wer welche Hilfe leistet. 

Der Wiederaufbau kann beginnen

Die Welthungerhilfe und ihre philippinische Partnerorganisation PRRM wollen Menschen wie Ida Billiones beim Bau von Notunterkünften und der Reparatur ihrer Hütten unterstützen. 5.000 Familien, deren Hütten zerstört sind, erhalten in den nächsten Tagen Planen, Moskitonetzen, Solarlampen und Reparaturmaterial. So können sie ihre Hütten wieder zusammennageln, die Dächer flicken und haben so bald wie möglich wieder ein trockenes Dach über dem Kopf.

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