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Syrien: Sechs Millionen auf der Flucht

Syrien: sechs Millionen Menschen auf der Flucht

„Das Leid ist kaum in Worte zu fassen"

Der Bürgerkrieg in Syrien und die Angst vor einem drohenden Militärschlag treiben immer mehr Menschen in die Flucht. Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe über die Lage der syrischen Flüchtlinge.

"Das Leid der Zivilbevölkerung in Syrien und der Flüchtlinge in den angrenzenden Ländern ist kaum noch in Worte zu fassen. Wir sprechen von einer der größten humanitären Katastrophen der letzten Jahrzehnte. In der gesamten Region gab es über 100.000 Todesopfer und mehr als sechs Millionen Menschen sind auf der Flucht“, verdeutlicht Bärbel Dieckmann.

Ein Flüchtlingslager an der Grenze zur Türkei. Mehr als vier Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht.
Ein Flüchtlingslager an der Grenze zur Türkei. Mehr als vier Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht.
Mehr als 1.000 Syrier haben auf dem ehemaligen Sportplatz Zuflucht vor dem Bürgerkrieg gefunden.
Mehr als 1.000 Syrier haben auf dem ehemaligen Sportplatz Zuflucht vor dem Bürgerkrieg gefunden.

Jeden Tag fliehen 5.000 über die Grenzen

Durch den drohenden Militärschlag hat die Zahl der Flüchtlinge in den Nachbarländern wieder zugenommen. Laut UN-Angaben fliehen jeden Tag 5.000 Syrer über die Landesgrenzen. Die angrenzenden Länder Jordanien, Irak, Türkei und der Libanon nehmen die Opfer des Bürgerkrieges auf, doch leiden sie selbst unter großen politischen und sozialen Spannungen und ihre Aufnahmekapazität ist längst erschöpft. Mehr Unterstützung durch Hilfslieferungen aus dem Norden ist notwendig, nur so können sie den anwachsenden Flüchtlingszahlen gerecht werden.

Syrien - Thema beim G20-Gipfel in St. Petersburg

„Wichtig ist es daher, dass beim anstehenden G20-Gipfel die Frage nach humanitären Korridoren neu diskutiert wird, um ein Mindestmaß an Sicherheit gewährleisten zu können. Solche humanitären Korridore liefern nicht nur sichere Fluchtmöglichkeiten für die Betroffenen, sondern müssen auch den Helfern ein notwendiges Maß an Sicherheit geben, damit ihre Hilfe vor Ort ankommt. Es muss Druck auf alle Konfliktparteien ausüben, um dieses notwendiges Maß an Sicherheit zu schaffen“, so Bärbel Dieckmann.

Die Welthungerhilfe leistet Humanitäre Hilfe an verschiedenen Standorten in Syrien. Über lokale Partner und andere Organisationen werden Nahrungsmittel verteilt und die Menschen psychosozial betreut. Wo möglich, werden außerdem Kinder mit Unterrichtsmaterialien unterstützt und Schulen gefördert.

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