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Syrien: weniger Müll, mehr Hygiene

Eine Stadt versinkt im Müll

Über ihre Partnerorganisation PIN unterstützt die Welthungerhilfe hungernde Familien und hilft bei der Müllbeseitigung

Angesichts der anhaltenden Kämpfe in Syrien wird die Lage immer kritischer: Im syrischen Aleppo brechen die Märkte und Versorgungsdienstleistungen zusammen und die Stadt versinkt im Müll. In der Krise unterstützt die Welthungerhilfe ihre Alliance2015-Partnerorganisation People in Need (PIN) finanziell bei der Winternothilfe von Flüchtlingen.

Die Lage ist schockierend und erfordert sofortige Hilfe: Der syrische Binnenmarkt bricht zusammen, in den Läden und an Marktständen gibt es kaum noch Nahrungsmittel, Kleidung und Haushaltswaren. Das wenige, was es noch gibt, kaufen die Menschen panisch auf. Um an Geld für die Einkäufe zu kommen, veräußern Familien ihre letzten wertvollen Besitztümer wie Schmuck und Möbel.

Zwei Jungen in Aleppo suchen im Müll nach Verwertbarem. © Michal Przedlacki, People in Need
Zwei Jungen in Aleppo suchen im Müll nach Verwertbarem. © Michal Przedlacki, People in Need
Mit Baggern und einem LKW wird der Müll beseitigt. © Michal Przedlacki, People in Need
Mit Baggern und einem LKW wird der Müll beseitigt. © Michal Przedlacki, People in Need

Für die Ärmsten ist die Lage besonders dramatisch: Sie haben schon jetzt kein Geld mehr und können sich nichts mehr zu Essen leisten. Besonders getroffen sind Familien mit Kleinkindern oder solche, die von Witwen und Alten geführt werden.

Hinzu kommt, das bedingt durch die Krise das staatliche Müllentsorgungssystem in Aleppo zusammengebrochen ist: Seit zwei Monaten kommt hier keine Müllabfuhr mehr. Der Müll bleibt auf den Straßen liegen und wird zum Hygiene- und Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung.

Im Krisengebiet ist die Welthungerhilfe derzeit nicht aktiv, dafür ist aber PIN gemeinsam mit ihrem Partner Union des Organisations Syriennes de Secours Medicaux (UOSSM) in Syrien tätig. Die Organisationen unterstützen die notleidende Bevölkerung in den Stadtteilen Al Fardous und Al Shaar in Aleppo. Durch eine Verteilung von Nahrungsmittel-Paketen und Babynahrung wird die größte Not gelindert. Darüber hinaus soll in Cash-for-Work-Maßnahmen die Müllentsorgung wieder in Gang gesetzt werden. Dazu werden acht Arbeiter beschäftigt, die Müll mit Hilfe von vier Traktoren und einem LKW entfernen. In einer weiteren Aktion erhalten 30 Menschen einen kleinen Lohn dafür, dass sie Schuhe und Kleidung herstellen. Die Produkte werden anschließend an Bedürftige verteilt.

Die Hilfsmaßnahmen in Syrien werden finanziell unterstützt vom Auswärtigen Amt, PIN und der Welthungerhilfe. Welthungerhilfe und People in Need sind Mitglieder des Alliance2015 - Netzwerkes.

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