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Die Initiativen der Welthungerhilfe

IHRE INVESTITION IN DIE ZUKUNFT

Mit Projektförderung Armut bekämpfen

Ernährung, Wasser und Bildung: Drei wichtige Arbeitsschwerpunkte, die für uns im Kampf gegen die Armut unabdingbar sind. Aus diesem Grund hat die Welthungerhilfe drei Initiativen gestartet, die Unternehmen gezielt unterstützen können. Durch die Initiativförderung ist es uns möglich, sowohl bewährte, als auch neue Ansätze in den Projekten zu nutzen und innovative Konzepte zu erproben. Darüber hinaus werden Arbeitsergebnisse gesammelt und ausgewertet, um das gewonnene Fachwissen innerhalb der Welthungerhilfe, Partnerorganisationen und anderen Beteiligten zur Verfügung zu stellen.

Mit der gezielten Unterstützung einer Initiative setzen Sie sich dafür ein, dass Gelder dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden – auch in Projekten, die medial nicht im Vordergrund stehen und ansonsten wenig durch Spenden unterstützt werden. Nebenbei helfen Sie uns - gegenüber der Unterstützung eines einzelnen Projektes - unseren Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

Ernährungsinitiative

890 Millionen Menschen weltweit hungern; 2 Milliarden Menschen leiden unter Mangelernährung. Die globale Hungerbekämpfung bleibt eine der größten Aufgaben der Zukunft. Eine Aufgabe, der sich die Welthungerhilfe bereits seit 50 Jahren stellt. Mit unseren Projekten setzen wir dabei auf einen umfassenden Ansatz: allen Menschen Zugang zu gesunden und ausreichenden Nahrungsmitteln zu ermöglichen.

Äthiopische Bauern bei der Weizenernte. © Tsegaye
Junge, indische Frauen bei der Nahrungszubereitung. © Wernet
Gemeinsames Abendessen bei einer Familie in Laos. © Haeberle
Frauen bei der Feldarbeit in Ruanda. © Tsegaye
Die Früchte der Arbeit in Sierra Leone - eine Kakaobohne. ©Rosenthal

Um dem täglichen Bedarf der Erwachsenen und Kinder zu genügen, müssen Nahrungsmittel in hinreichender Menge beständig verfügbar sein; sie müssen körperlich und mithilfe ihres Wissens in der Lage sein, die Nahrung zu produzieren oder ein eigenes Einkommen erwirtschaften, um genügend davon kaufen zu können. Für die Gesundheit der Familien ist sowohl das Wissen über gesunde Ernährung und die Zubereitung von Nahrungsmitteln besonders wichtig - wesentlich ist hierbei die Stärkung von Frauen, das sie bei der Ernährungssicherung ihrer Familien, insbesondere jüngerer Kinder, eine zentrale Rolle spielen.

Die Region Karamoja im Nordosten Ugandas verfügt über drei Gesundheitszentren. Hier finden regelmäßig Treffen für Mütter mit Kindern statt, bei denen die Themen Ernährung, Hygiene und Gesundheit auf dem Programm steht: In Kochkursen mit Gesundheitsberaterinnen werden ihnen Wege aufgezeigt, wie die jungen Mütter ihre Lebenssituation und die ihrer Kinder selbst nachhaltig verbessern können. Auch Erwachsene erhalten hier dringend benötigte Hilfe.

Wasserinitiative

Um Hunger und Armut zu überwinden ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser und hygienischer Sanitärversorgung unabdingbar: Wasser ist ein Menschenrecht. Ein Menschenrecht, das in vielen Ländern jedoch nicht umgesetzt wird. Über 780 Millionen Menschen verfügen weltweit über kein sauberes Wasser; 2,5 Milliarden Menschen, mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung, fehlt es an ausreichender Sanitärversorgung. Täglich sterben durch verunreinigtes Wasser und verunreinigte Lebensmittel, die schwere Durchfallerkrankungen auslösen, 3.600 Kinder unter fünf Jahren.

Pakistan: Viele durch eine Flut zerstörte Bewässerungskanäle werden nun wieder aufgebaut. © Kopp
Wassereimer an einem Schöpfbrunnen in Benin. © Rinke
Äthiopien: Ein Mädchen holt Wasser an einem Brunnen. © Grossmann
Wasserverteilung der Welthungerhilfe in Haiti.
Ein ehrenamtlicher Hygienebeauftragter mit seinem Dienstfahrrad in Sierra Leone.
Kinder tragen in Sierra Leone Wasser auf ihren Köpfen nach Hause.

Zusammen mit ihren Partnern setzt sich die Welthungerhilfe für eine nachhaltige Trinkwasser- und Sanitärversorgung ein, die allen Nutzern gleichberechtigt und dauerhaft zur Verfügung steht. Weiterhin unterstützt sie Menschen dabei, ihre Gesundheit durch besseres Hygieneverhalten zu schützen.

An den Folgen einer Cholera-Epidemie, die 2008 in Simbabwe ausbrach, starben über 6.000 Menschen. Über 130.000 hatten sich mit dem Bakterium infiziert. Als Hauptursache für die schnelle und unkontrollierbare Ausbreitung der Krankheit gilt das Scheitern der grundlegenden Versorgung des Landes mit sauberem Wasser und sanitärer Infrastruktur. Die Welthungerhilfe baute und sanierte in den letzten Jahren Versorgungsnetze im Nordosten des Landes, so dass rund 20.000 Menschen in der Region nun mit sauberem Wasser versorgt sind. Kliniken und Gesundheitszentren wurden gezielt auf den möglichen Ausbruch weiterer Epidemien vorbereitet, so dass im Notfall rund 10.000 Menschen versorgt werden können. 

Bildungsinitiative

Bei der Überwindung von Hunger und Armut spielt Bildung eine elementare Rolle: Sie ermöglicht in der Regel sozialen Aufstieg und verhindert so generationenübergreifende Armut. Als Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklungsarbeit ist der Kampf gegen die in vielen Ländern existente Bildungsbenachteiligung eine unserer wichtigsten Aufgaben - ein Kampf, bei dem Sie uns unterstützen können.

Handwerksprojekt mit Straßenkindern in Burkina Faso. © Bretz
Ein erwachsener Schüler in einem Alphabetisierungskurs für Baumwollbauern in Burkina Faso. © Hedemann
Frauen bei einem Schulungsprojekt für Agrikultur im Kongo. © Herzau
Lokale Bauern werden zu Schulungsleitern ausgebildet. © Herzau
Portrait einer jungen Frau auf dem Flur eines Mädcheninternats in Mosambik. © Pilar

Mit der Einrichtung der Initiative Bildung verfolgt die Welthungerhilfe das Ziel, die Bildungssituation für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Projektländern spürbar zu verbessern. Hierbei ist Schulbildung nur ein Aspekt: Die Bildungsarbeit der Welthungerhilfe richtet sich sowohl an Kinder, als auch an Jugendliche und Erwachsene, die zum Beispiel Berufsausbildungen, Fortbildungen oder andere Trainings absolvieren können.

In Bolivien beispielsweise unterstützen wir in Zusammenarbeitmit unserer Partnerorganisation Fundación TIERRA die ländliche Bevölkerung dabei, sich in Rechtsdingen weiterzubilden: Über 500 Gemeindemitglieder, davon knapp ein Drittel Frauen, sind inzwischen Rechtsberater und Rechtsberaterinnen, helfen ihren Landsleuten dabei, offizielle Dokumente zu verstehen und auszufüllen und sorgen so vor Ort für die Einhaltung der Bürgerrechte.

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