Kambodscha: Typhoon Ketsana richtet Schäden im Projektgebiet der Welthungerhilfe an

Überschwemmungen und Zerstörungen: Typhoon
Ketsana fegte über das Projektgebiet Ratanakiri
in Kambodscha. © Berier(30.09.2009). Der Typhoon Ketsana, der in den vergangenen Tagen bereits über die Philippinen und Vietnam zog, erreichte nun auch Kambodscha und richtete erhebliche Schäden in Ratanakiri an, einem Projektgebiet der Welthungerhilfe im Nordosten des Landes. Welthungerhilfe-Mitarbeiter Walter Berier hat bereits erste Untersuchungen angeleitet und den Bedarf analysiert.
"Als der Sturm vorgestern heranzog, habe ich unsere Mitarbeiter angewiesen, nicht mehr mit dem Motorrad zu fahren und zügig nach Hause zu gehen. Starke Sturmböen und ein heftiger Regen haben kurz darauf Bäume umstürzen lassen und etliche Häuser zerstört", berichtet Berier aus Kambodscha.

Haus unter Wasser. © BerierAuch das Millenniumsdorf der Welthungerhilfe, Kanat Toch, ist von den Zerstörungen betroffen. "Wir beginnen als erste Hilfsorganisation vor Ort morgen mit den Verteilungen an die Betroffenen. Die Opfer des Sturms erhalten in erster Linie Nahrungsmittel wie Reis, Pflanzenöl und Salz", so Berier.
