Vorbeugen statt "heilen": Aus Katastrophen lernen

Rettungsübung in Nicaragua: Als Vorsorgemaßnahme
muss der Ernstfall regelmäßig geübt werden. © Bolesch
Die Klimaveränderung und eine wachsende Zahl von Naturkatastrophen
stellen die Welthungerhilfe in ihrer Rolle als Hilfsorganisation
vor neue Herausforderungen. Immer häufiger muss sie Menschen in armen Ländern unterstützen, deren Lebensgrundlagen über Nacht zerstört wurden. Sinnvoller als Katastrophenhilfe ist jedoch präventives Handeln. Seit einigen Jahren arbeitet die Welthungerhilfe deshalb gemeinsam mit Partnerorganisationen verstärkt im Bereich Katastrophen- und Krisenprävention.
Katastrophen vorbeugen
Strategie zur Armutsbekämpfung
Wirbelstürme, Dürren, Erdbeben - Die Zahl der weltweiten Naturkatastrophen häufen sich. Die Veränderungen der Klimaereignisse macht die Menschen hilflos. Immer lauter wird der Ruf nach mehr Vorsorge. Neue Herausforderungen für Hilfsorganisationen?
Retten, bergen, vorbeugen
Nicaragua zieht Konsequenzen aus der Katastrophe
Hurrikan "Mitch" riss im Jahr 1998 mehr als 3.000 Menschen in den Tod und verwüstete weite Teile des Landes. Dies war der Auslöser für einen Bewusstseinswandel in der Region: Ein Vorsorge-Modell wurde erarbeitet. Mit Erfolg.
Vorsorge ist möglich...
... doch was gilt es zu beachten?
Zur Vermeidung bzw. Abfederung zukünftiger Folgen von Naturkatastrophen sind präventive Maßnahmen unabdingbar. Die Einführung eines Katastrophenrisikomanagement kann helfen, Menschenleben zu retten und materielle Verluste zu verringern.
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Erfahrungen aus Nothilfesituationen
Erkenntnisse für Hilfsorganisationen
Bei Nothilfesituationen sind neben schnellem Handeln auch die richtigen Planungen und Entscheidungen gefragt. Doch die Maßnahmen sind kein starres Konstrukt, sondern stehen immer in Abhängigkeit von der Region oder Ethnie. Aus Erfahrungen werden Erkenntnisse.
