
Die Gwassi Hills waren früher üppig bewaldet. Doch dann kamen immer mehr Bauern in die abgelegene Bergregion. Der erhoffte Regen blieg immer öfter aus. Die Menschen hatten immer weniger, wovon sie leben konnten, wurden immer ärmer. In ihrer Not fällten sie mehr als die Hälfte der Wälder und verbrannten die Bäume zu Holzkohle. Diese verkauften sie, um nicht zu verhungern.

All das hat fatale Folgen für die Natur und die Bauern. Der Grundwasserspiegel singt immer weiter ab, weil es keine Baumwurzeln mehr gibt, die das Wasser nahe der Bodenoberfläche halten. Die Flüsse trocknen aus. Die Ernten verdorren auf den Feldern. Die Menschen hungern und haben kein Wasser zu trinken.
Damit die Bauern diesem Teufelskreis entkommen können, untersützt die Welthungerhilfe fast 4.200 Familien in den Gwassi Hills. Früher ernährten sich die Menschen hauptsächlich von Mais und Hirse. Heute bauen die Frauen in den Dörfern zusammen mit der Welthungerhilfe auch Süßkartoffeln, Maniok und Bohnen an.
Dabei achten sie darauf, die Umwelt möglichst zu schonen und nachhaltig zu wirtschaften. Als Futter für die Ziegen und um ihre Felder vor Abtragung zu schützen, pflanzen die Frauen Elefantengras an. Darüber hinaus setzen sie auf die jetzt noch waldlosen Hänge verschiedene Baumsorten. Darauf sind sie besonders stolz. Denn die Bäume liefern ihnen nicht nur Holz, sondern verbessern auch den Boden und schützen das Grundwasser und damit die Umwelt.
Jeder gepflanzte Baum bedeutet neues und besseres Leben in den Gwassi Hills.
So können Sie helfen
35 Euro genügen, um 100 Bäume zu setzen oder ein Feld mit Elefantengras zu bepflanzen.
60 Euro reichen bereits, damit eine Familie Saatgut für Gemüse, Mais, Bohnen und Süßkartoffeln für ein Jahr erhält.
80 Euro helfen, 20 Familien in nachhaltiger Landwirtschaft, Bodenschutz und ümweltbewusstem Handeln zu unterrichten.
