Herausforderungen an die Projektarbeit
Wie integriert die Welthungerhilfe klimarelevante Maßnahmen in ihre Projektarbeit? Finden Sie hier eine Auswahl an Projekten.
Ecuador und Peru (SAM 1008-10), Nationalpark Yasuni und Manu
Hautproblem: Illegale Feuer- und Bauholzabholzungen in den geschützten Wäldern der Nationalparks Yasuni in Ecuador und Peru.
Maßnahmen: In den Projekten der Welthungerhilfe wird der Wald wieder aufgeforstet und geschützt. Kleinbauern, die die Bäume ehemals gebrandrodet und gefällt haben, beteiligen sich aktiv am Waldschutz: Sie pflanzen neue Baumsetzlinge an und bewachen gefährdete Gebiete vor Brandstiftern. Als Lohn für ihre Arbeit erhalten die Projektteilnehmer Saatgut. Lesen sie mehr.
Haiti (Projekt-Nr. 1062-10), Department Nord-Ost: Gemeinde Ouanaminthe und Ferrier

Hauptprobleme: Wirbelstürme, Starkregen, Trinkwasserverknappung, Hangrutschungen, Verlust an Biodiversität, Bodenerosion
Maßnahmen: Die landwirtschaftliche Produktivität in der Region muss gestärkt und die Gefahr von Bodenerosion und Überschwemmungen gemindert werden. In Schulungen werden Bauern über standortgerechten Anbau aufgeklärt. Hier erfahren sie, wie sie durch das Pflanzen von Sträuchern und Bananenstauden das Abrutschen der Hänger verhindern können. Durch eine wechselnde Fruchtfolge wird die Qualität des Bodens verbessert.
Kenia (Projekt-Nr. 1061), Kajiado-Distrikt, Provinz Rift Valley

Hauptprobleme: Dürre, Trinkwasserverknappung, Starkregen, Verlust an Boden, Hangrutschungen, Überschwemmungen, Sturmschäden an Bauten, Buschbrände, Konflikte um Lebensraum und Ressourcen
Maßnahmen: Mit den Menschen baut die Welthungerhilfe Felsregenfänge, Dachregenfänge an Grundschulen, Brunnen und Dämme. Die Bevölkerung stellt nicht nur das Material zur Verfügung, sondern arbeitet auch selbst auf den Baustellen und verwaltet später die Einrichtungen. Lesen Sie mehr.
Myanmar (Projekt-Nr. 1041), Bogale Township (Irrawaddy-Delta)

Hauptprobleme: Dürren, Trinkwasserverknappung, Starkregen, Überschwemmung, Sturmschäden an Bauten, Verlust an Biodiversität
Maßnahmen: Im Mai 2008 wurde das Irrawaddy Delta und weitere Teile des Landes durch den Wirbelsturm Nargis verwüstet. Im Rahmen der Katastrophenvorsorge baut die Welthungerhilfe die soziale Infrastruktur wieder auf. Dazu gehört die Sicherung der Gebäudequalität durch eine massive Bauweise. Die Gebäude werden so konzipiert, dass sie der umliegenden Bevölkerung bei zukünftigen Naturkatastrophen Schutz vor Sturm und Überflutung bieten. Bei den Schulgebäuden werden eine entsprechende Stahlbetonskelettkonstruktion sowie erhöhte Fundamente mehr Stabilität und Sicherheit bieten. Lesen Sie mehr.
Nicaragua (Projekt-Nr. 1030-08), Landbezirke Esteli, Condega, Pueblo Nueva, Palacaguina, Yalaguina, Totogalpa und Telepaneca

Dürren, Trinkwasserverknappung, Starkregen, Verlust an Boden, Hangrutschungen, Überschwemmungen, Sturmschäden an Bauten, Waldbrand, Verlust an Biodiversität, Konflikte um Lebensraum und Ressourcen
Maßnahmen: Nach dem schweren Hurrikan Mitch im Jahr 1998 entwickelte die Welthungerhilfe gemeinsam mit ihrem Partner INPRHU ein Konzept für langfristiges Katastrophenmanagement. Dazu gehört u. a. die Ausbildung von Freiwilligen zu Funkern und zu Mitgliedern der Rettungsbrigaden. Im Notfall evakuieren sie Verletzte und das Vieh, helfen, das Schlimmste zu verhindern. Zudem werden Kleinbauern über die Folgen von Kahlschlägen ihrer Wälder aufgeklärt. Lesen sie mehr.
Kontakt

Michael Kühn
Referent für Klimawandel
Tel.: 0228 / 22 88 - 323
michael.kuehn@welthungerhilfe.de
Klima-Spezial
Lesen Sie mehr über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Entwicklungskländer
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Blog-Beiträge
Michael Kühn bloggt aus Durban (8.12.2011)
123wir.org - Harold Williams in Durban (5.12.2011)
Link-Tipps
Klimaretter - das Magazin zur Klima- und Energiewende
Disaster Risk Reduction - Link zum Deutschen Komitee Kastrophenvorsorge e.V. (DKKV)
